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    KölnDer Garten ruft: Geräte-Check im Frühjahr

    Es knattert und knarrt: Im Frühling holt der Hobbygärtner seine Elektrogeräte hervor. Vor dem ersten Einsatz sollten sie aber einmal getestet werden. Eine Sicherheitsexperte vom TÜV Rheinland erklärt, was dabei zu beachten ist.

    Geräte-Check im Frühjahr
    Bevor Hobbygärtner in die Saison starten, sollten sie ihre Geräte kontrollieren. (Bild: Nickig/dpa/tmn)
    Foto: DPA

    «Rasenmäher, Heckenscheren und Kettensägen mit Motorantrieb müssen nach der langen Ruhephase besonders gründlich auf eventuelle Mängel und Beschädigungen überprüft werden», sagt Werner Lüth, Sicherheitsexperte vom TÜV Rheinland in Köln. So dürften die Geräte keine beschädigten Kabel, Gehäuse oder einen defekten Anlaufschutz haben. Reparaturen sollte man dem Fachmann überlassen. Darüber hinaus sollte auf folgende Dinge geachtet werden:

    Steckdose: Elektrogeräte sollten draußen nur an Steckdosen mit speziellem Schutzschalter betrieben werden. «Dieser sogenannte FI-Schalter unterbricht sofort die Stromzufuhr, wenn der Strom auf falschem Wege, etwa durch den Körper eines Menschen fließt», erklärt Lüth. Die Gefahr eines Stromschlags besteht zum Beispiel, wenn es draußen nass ist oder der Hobbygärtner ein Gerät berührt, dass nicht richtig isoliert ist.

    Rasenmäher: Wer Rasen mäht, muss festes Schuhwerk tragen. Auch sollte nie ohne den Grasfangkorb gemäht werden, da sonst die Klingen teilweise frei liegen. Beim Einstellen der Schnitthöhe darf man den Mäher erst umdrehen, wenn die Messer vollkommen stillstehen.

    Kettensäge: «Hobbygärtner sollten beim Einsatz von Kettensägen unbedingt Schutzkleidung tragen», rät der Sicherheitsexperte. Zur Ausrüstung gehören Schnittschutzhose, Sicherheitsschuhe, Handschuhe sowie Gesichts- und Gehörschutz.

    Schere: Heckenscheren sollten über eine Zweihand-Sicherheitsschaltung verfügen. Diese verhindert einen versehentlichen Start, da die Schere nur anläuft, wenn zwei Knöpfe gedrückt sind.

    Benzin: Der Kraftstoff für die Geräte sollte nie in Getränkeflaschen gelagert werden. «Denn gerade Kinder könnten den giftigen Sprit mit Limo verwechseln», warnt Lüth. Wird Benzin etwa beim Betanken verschüttet, muss das Gerät vor dem Start gründlich von der hoch entzündlichen Flüssigkeit gereinigt werden.

    Neue Geräte: Der Experte empfiehlt, Geräte mit dem GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit zu kaufen. Dieses wird auch vom TÜV vergeben.

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