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  • Chronische Verstopfung nicht selbst behandeln

    Berlin (dpa/tmn). Eine chronische Verstopfung sollten Betroffene nicht selbst behandeln. Solche Beschwerden sind ein Fall für den Arzt, erläutert die Bundesapothekerkammer in Berlin.

    Das gilt auch, wenn die Verstopfung mit Übelkeit, Fieber oder krampfartigen Bauchschmerzen verbunden ist, wenn Blut im Stuhl erkennbar ist oder sich Verstopfung und Durchfall abwechseln.

    Der Darm wird auch bei einer ballaststoffreichen Ernährung nicht immer ausreichend angeregt, erklärt die Kammer. Außerdem können manche Lebensmittel wie Schokolade oder schwarzer Tee stopfend wirken, ebenso einige Medikamente wie starke Schmerzmittel oder Arzneimittel gegen Parkinson.

    Vor allem ältere Menschen leiden unter Verstopfung. Mehr als jeder vierte Bundesbürger über 65 Jahren ist den Apothekern zufolge betroffen, vor allem Frauen. Eine chronische Verstopfung sei in der Regel harmlos. Die oft befürchtete «Selbstvergiftung» durch eine zu seltene Darmentleerung gebe es nicht.

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