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    Oberliga-HerrenChancen für eine Überraschung auf dem Schläger gehabt

    Die Tennisspieler des TSC Mainz wollten nicht lange hadern mit verpassten Chancen. Zum Saisonauftakt in der Oberliga feierte der Regionalligaabsteiger beim TC Oberwerth Koblenz einen überzeugenden 19:2-Erfolg. Die Partie einen Tag später beim Titelkandidaten BASF TC Ludwigshafen erwies sich als die erwartet anspruchsvolle Aufgabe.

    Ein Auftakt wie erwartet: Nico Rizzi und die TSC-Herren gehen mit ausgeglichener Bilanz aus dem ersten Doppelspieltag.
    Ein Auftakt wie erwartet: Nico Rizzi und die TSC-Herren gehen mit ausgeglichener Bilanz aus dem ersten Doppelspieltag.
    Foto: Bernd Eßling/Archiv

    Die TSC-Männer waren dran, mussten sich nach packenden Ballwechseln in spannenden Matches aber doch 7:14 geschlagen.

    Zuversicht überwiegt beim TSC

    "Trotzdem gehen wir positiv aus dem Wochenende raus", versicherte Matthias Geyrhofer, der TSC-Trainer Babak Momeni in dieser Saison als Coach des Oberliga-Teams unterstützt. "Wir haben uns im Vergleich zum ersten Spiel noch um eine Klasse gesteigert." Dabei waren die Mainzer Tennisherren schon in Koblenz durchaus überzeugend aufgetreten. Mit fünf gewonnenen Einzeln unterstrichen die Gäste ihre Favoritenrolle im Duell mit dem Oberliga-Neuling.

    Einzig TSC-Neuzugang Mikhail Vassiliev musste sich im Spitzeneinzel beugen. Der Russe lieferte sich mit Oberwerths Topmann Nikolai Fidirko ein starkes Match auf Augenhöhe, zog im Matchtiebreak mit 5:10 aber knapp den Kürzeren. Anders Joel Rizzi an Position zwei: Der 20-Jährige bewahrte bei den langen Ballwechseln im mehr als zweistündigen Kampf gegen den Inder Mithun Murali beim 10:5 die Ruhe. "Joel hat einen bombastischen Matchtiebreak gespielt", lobte Geyrhofer.

    Weitaus weniger spektakulär punkteten die TSC-Teamkollegen. Routinier Thomas Dupré war seinem jungen Gegner ebenso überlegen wie Patrick Besch dem Ägypter Amr Ghoneim an Fünf. Martin Zimmermann lag gegen Lars Wellmann nach starkem ersten Satz schon 2:5 hinten, ehe er wieder Punkt für Punkt zurück ins Match kam und sich den Satz noch 7:5 schnappte. Nicolas Rizzi war ein ums andere Mal von der Rückhand seines Gegners überrascht, machte aber jeweils ein entscheidendes Break. Auch die Doppel liefen für den TSC, allerdings auch, weil sich Oberwerths Ghoneim am Rücken verletzte und aufgeben musste.

    Das Selbstbewusstsein der TSC-Herren war also gestärkt für die Aufgabe bei BASF Ludwigshafen. Die eigene Leistung war noch einen Tick besser als zum Saisonstart, die des Gegners allerdings auch. Zwei gewonnene Einzel waren letztlich zu wenig aus Mainzer Sicht. Dabei wäre mehr drin gewesen.

    Patrick Besch vergibt Matchball

    Allen voran Patrick Besch hätte seinem Team eine günstigere Ausgangsposition bescheren können. Der 23-Jährige - gehandicapt durch Schmerzen im Schlagarm (Geyrhofer: "Patrick konnte nicht fest aufschlagen") - drehte gegen Vincent Schneider im zweiten Satz auf und schien alle Vorteile auf seiner Seite zu haben. Doch der BASF-Spieler fing sich wieder. Besch vergab im Matchtiebreak sogar einen Matchball und musste sich 9:11 geschlagen geben.

    Die Teamkollegen Vassiliev und Niko Rizzi hatten in ihren Einzeln weitaus weniger Siegchancen. Nicht so Joel Rizzi, der gegen den 36-jährigen Tschechen Tomas Zib im zweiten Satz eine 5:1-Führung noch abgab. "Aber der Gegner hat das auch sehr stark und routiniert gemacht", erklärte Geyrhofer. Zib hatte 2005 an den Top 50 in der Welt gekratzt. Zudem kam hinzu, dass die erste Einzelrunde an den Positionen zwei, vier uns sechs vor dem Regen unters Hallendach geflüchtet war. "Nicht gerade ein Vorteil für uns", meinte Geyrhofer.

    Drei Doppelsiege nicht unmöglich

    Und so punkteten im Einzel einzig Dupré und Zimmermann für den TSC. Der Franzose setzte sich im Matchtiebreak durch, der starke Aufschläger Zimmermann nutzte seine Vorteile auf dem schnellen Teppichbelag. "Aber es waren sogar Chancen da, drei Doppel zu gewinnen", betonte Geyrhofer wie eng es in Ludwigshafen zuging. Zimmermann/Besch lieferten gegen die laut TSC-Coach bärenstarke Paarung Zib/Kai Schledorn ("Da kann man keinen Sieg einplanen") trotz Niederlage eine starke Leistung ab. Gleiches galt für Vassiliev/Joel Rizzi im Marathonmatch des Tages. Ehe das Pech entschied. Der Russe knickte beim vorletzten Ball um, das Match ging 13:15 weg. Die Zuversicht blieb. Geyrhofer: "Die Jungs haben alles gegen und waren ganz nah dran. Wir gehen optimistisch in die nächsten Spiele."

    Katja Puscher

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