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    Braun macht im Derby den Unterschied aus

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    Meist hatte es Oberwesels Christoph Braun (in Schwarz) mit zwei Gegenspielern im Derby gegen den SV Niederburg zu tun. Hier hatte der Ex-Emmelshausener das Nachsehen, des Öfteren sahen aber die SVN-Kicker die Hacken von Braun, der laut beiden Trainern den Unterschied ausmachte. Braun traf beim Oberweseler Sieg zum 2:0-Endstand. Das erste Tor markiere Lennart Schuck. 
Foto:Verena Schmidt
    Meist hatte es Oberwesels Christoph Braun (in Schwarz) mit zwei Gegenspielern im Derby gegen den SV Niederburg zu tun. Hier hatte der Ex-Emmelshausener das Nachsehen, des Öfteren sahen aber die SVN-Kicker die Hacken von Braun, der laut beiden Trainern den Unterschied ausmachte. Braun traf beim Oberweseler Sieg zum 2:0-Endstand. Das erste Tor markiere Lennart Schuck.
    Foto:Verena Schmidt

    SG Sohren/Niedersohren/Büchenbeuren - SG Unterkülztal 7:1 (2:0). Erneutes Torefestival mit Sohrener Beteiligung: In der Vorwoche schoss die Mannschaft von Trainer Oliver Schuch gegen Emmelshausen II sechs Tore, am Freitag waren es gegen Unterkülztal sieben - und damit strafte Sohren seinen Trainer Lügen. Der hatte im Vorfeld gegen ein zweikampfstarkes Team Bedenken angemeldet. Doch der Gegner trat anders auf als erwartet. "Unterkülztal war nicht aggressiv. Sie haben uns gewähren lassen", so Schuch. Im Hinblick auf die zweite Hälfte musste ihm sein Gegenüber Ingo Hubert beipflichten. "Spätestens nach dem 3:0 sind die Köpfe nach unten gegangen und die Gegenwehr hat sich in Grenzen gehalten." Wegen der Niederlage wollte er seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. "Gegen Sohren kann man verlieren, denn bei ihnen hat alles geklappt."

    FC Karbach II - SG Ober Kostenz/Kappel 2:1 (0:1). Mit dem zweiten Saisonsieg stellte Karbach den Anschluss zum rettenden Ufer wieder her. "Das war enorm wichtig", meinte Spielertrainer Carsten Harmel. Wieso Spielertrainer? Eigentlich hatte Harmel nach sporadischen Einsätzen - zuletzt in der Relegation zur A-Klasse - die Fußballschuhe an den Nagel gehängt, doch jetzt verlangte es die Personalnot, dass er sich zur zweiten Hälfte selbst einwechselte - und damit an der Wende beteiligt war. "Ich habe gesehen, dass nach vorne nicht viel gelaufen ist und ich hatte nur noch Defensivakteure auf der Bank", begründete Harmel. Die Partie wurde deswegen allerdings noch lange nicht zu einem Selbstläufer, denn beide Teams hatten Chancen, die Partie für sich zu entscheiden. "Es stand auf Messers Schneide", meinte der Ober Kostenzer Trainer Frank Hartmann. "Aber uns fehlt einfach die Leichtigkeit und das Selbstvertrauen."

    SV Oberwesel - SV Niederburg 2:0 (2:0). Wenig Spielfluss, dafür aber viel Kampf und Einsatz - ein typisches Derby eben, bei dem die Gastgeber das bessere Ende für sich verbuchen konnten. "Wir haben vorne eben keinen Christoph Braun", meinte Niederburgs Spielertrainer Andre Piroth den Unterschied ausgemacht zu haben. "Wir waren aus dem Spiel heraus nicht wirklich gefährlich." Auch, weil Oberwesel defensiv kompakt stand und unbedingt gewinnen wollte. Bestes Beispiel: Stefan Carbach verletzte sich bereits nach drei Minuten, biss aber bis zum Schluss auf die Zähne. "Einsatz und Moral der Jungs waren wieder top", freute sich Trainer Patrik Welches. "Zudem waren wir gut auf die Niederburger Standardsituationen eingestellt."

    SG Düngenheim/Masburg/Urmersbach - SG Soonwald/Simmern 0:1 (0:0). Fast wäre Düngenheims Rezept aufgegangen: Hinten mauern und vorne auf Konter lauern. "Auf diese Weise hatten wir in der ersten Halbzeit drei gute Möglichkeiten", erinnerte sich Trainer Thomas Schwall. Bis zur 81. Minute konnten die Gastgeber so auf einen Punkt hoffen, ehe Soonwald durch Marcin Czarnecki zuschlug. "Vielleicht nicht ganz unverdient, denn sie hatten deutlich mehr vom Spiel", gestand Schwall. Markus Stelter auf der Gegenseite sah es ganz ähnlich: "Wir haben die Partie bestimmt, aber über lange Zeit hat uns vor dem Tor die letzte Konsequenz gefehlt."

    SG Boppard/Bad Salzig - SG Bremm 3:0 (1:0). Zehn Punkte holte Boppard aus den vergangenen vier Partien und ließ sich auch von robust agierenden Bremmern nicht aufhalten. Zu Beginn hatten die Gastgeber zwar noch Probleme, mit dem Konzept von Trainer Gerrie Schoonewille, der vier Stürmer aufs Feld schickte, fand dann aber immer besser in die Partie. "Die Mannschaft setzt die Vorgaben derzeit super um", freute sich Schoonewille. "Es ist ein richtiger Genuss." Bremm indes scheint die Talfahrt derzeit nicht aufhalten zu können und muss mit ansehen, wie der Vorsprung auf die Abstiegsregionen kontinuierlich schmilzt.

    SG Nörtershausen - TSV Emmelshausen II 2:2 (1:1). Spricht man Nörtershausens Trainer Manfred Wolff auf den Achtungserfolg gegen Emmelshausen an, reagiert der ungehalten. Grund hierfür war der Elfmeter zwei Minuten vor Spielende. "Das war grob unsportlich vom Emmelshausener Spieler", ärgerte sich Wolff. "Das war kein Elfmeter." Bestätigung fand er im Linienrichter und später auch im Schiedsrichter, der sich für seine Fehlentscheidung entschuldigte. Das bringt Wolff allerdings reichlich wenig. "Wir haben die Partie dominiert und hätten einen Sieg verdient gehabt." Auch TSV-Trainer Reyad David sprach von einem glücklichen Elfmeter, war aber auch der Meinung, das Remis sei verdient gewesen. "Wir haben nach dem Rückstand nicht nachgelassen, hätten vorne allerdings konzentrierter zu Werke gehen müssen." Eines wurde jedenfalls deutlich: Ohne Unterstützung aus der ersten Mannschaft, die parallel spielt, scheint Emmelshausen ein schlagbarer Gegner zu sein. "Uns fehlt ein Mann im Mittelfeld, der das Spiel an sich reißt", sagte der verletzte Reyad David. Sina Ternis

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