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    Fort KentBiathletinnen top: Henkel gewinnt auch Verfolgung

    Die deutschen Biathletinnen sind knapp zweieinhalb Wochen vor dem WM-Start in beeindruckender Form. Einen Tag nach dem Dreifachtriumph im Sprint setzte sich Andrea Henkel beim Weltcup im Fort Kent/USA auch im Verfolgungsrennen durch und fuhr ihren insgesamt 20. Weltcupsieg ein.

    Formstark
    Die Biathletin Andrea Henkel ist kurz vor dem WM-Start gut in Form.

    Den Doppelerfolg der DSV-Skijägerinnen machte die Sprint-Dritte Magdalena Neuner perfekt, die am Ende 24,8 Sekunden Rückstand auf Henkel hatte. Henkel verbesserte sich zudem im Gesamtweltcup auf Platz zwei.

    Die im Sprint zweitplatzierte Miriam Gössner landete trotz sieben Fehlern noch auf dem zehnten Rang. Das hervorragende Abschneiden der deutschen Skijägerinnen rundete Kathrin Hitzer als Sechste ab. «Zwei Rennen, zwei Siege. Besser hätte es nicht laufen können», sagte Henkel, die zuletzt im Januar 2008 in Antholz einen Doppelsieg feiern konnte. Damals gewann sie die Verfolgung und den Massenstart.

    Die deutschen Männer gingen dagegen leer aus. Ohne die angeschlagenen und bereits abgereisten Michael Greis und Arnd Peiffer wurde Andreas Birnbacher als bester Deutscher nach drei Fehlschüssen Siebter. Der als Fünfter ins Rennen gegangene Daniel Böhm landete nach fünf Fehlern auf Position elf. Seinen 21. Weltcuperfolg feierte Emil Hegle Svendsen. Der Norweger setzte sich nach einem packenden Duell auf der Schlussrunde im Fotofinish vor dem Franzosen Martin Fourcade durch.

    Vor den Augen des früheren Basketball-Stars Scottie Pippen, der mit den Chicago Bulls sechs NBA-Titel gewann, lieferten sich Henkel und Neuner ein packendes Duell. Beide kamen zeitgleich zum letzten und entscheidenden Schießen. Bis zum vierten Schuss setzten sie fast synchron ihre Treffer. Doch dann patzte Neuner, Henkel blieb cool und ging mit Vorsprung auf die Schlussrunde.

    «Ich wusste, dass ich die Null brauche. Sonst hätte ich keine Chance gehabt», bekannte Henkel. Neuner ärgerte sich ein bisschen. «Meine Nerven haben ein bisschen geflattert. Ich wusste, wenn ich fehlerfrei bleibe, gewinne ich», meinte die 24-Jährige, die vor dem Start mit Gössner beim Aufwärmen noch eine Tanzeinlage hinlegte.

    Gössner schoss sich einmal mehr selbst aus dem Rennen. Beim ersten Stehendanschlag ließ sie gleich vier Scheiben stehen und machte damit ihre Chancen auf eine erneute Top-Platzierung zunichte. Doch mit der zweitbesten Laufzeit schaffte sie noch den Sprung unter die Top Ten.

    Der dreifache Olympiasieger Greis, der am Donnerstag im Sprint Neunter geworden war, absolvierte beim letzten Weltcup vor der in gut zweieinhalb Wochen beginnende Weltmeisterschaft in Chanty-Mansijsk nur ein Rennen. Ihn plagten muskuläre Rückenprobleme. Deshalb flog er am Samstagmorgen genauso gen Heimat wie Peiffer. Der hatte wegen einer Erkältung den Sprint auslassen müssen und sich damit nicht für den Verfolger qualifiziert. Beide wollen nun zu Hause regenerieren und sich für die WM wieder fit machen.

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