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    Bei Fisch auch mal zu fetten Sorten greifen

    Viel Fett ist ungesund? Das stimmt nicht immer. Fettreicher Seefisch etwa kann vor einem Herzinfarkt schützen. Daher sollte er einmal in der Woche auf der Speisekarte stehen.

    Frischer Lachs
    Lachs enthält viele langkettige Fettsäuren. Der regelmäßige Verzehr senkt daher das Risiko für einen Herzinfarkt.
    Foto: Holger Hollemann - dpa

    Bonn (dpa/tmn). Fisch ist nicht gleich Fisch: Wer seinem Herz etwas Gutes tun will, greift am besten zu fettreichen Fischsorten. Regelmäßiger Verzehr kann das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall mindern, erläutert die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (dge).

    Seefisch wie Lachs, Makrele oder Hering enthalten besonders viele langkettige Fettsäuren und haben daher einen positiven Gesundheitseffekt. Die dge empfiehlt, zwei Portionen Fisch pro Woche zu essen. Diese können zum Beispiel jeweils in eine Portion fettreichen (70 Gramm) und fettarmen (150 Gramm) Fisch aufgeteilt werden. Fettarme Fischsorten sind etwa Kabeljau, Seelachs, Seehecht, Scholle oder Rotbarsch.

    Was jeder Fisch liefert, egal ob fettarm oder fettreich, sind leicht verdauliches Protein, Selen und Vitamin D. Seefisch ist außerdem eine wichtige Quelle für Jod.

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