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  • Basket-Quartett weiter: ALBA und Co. begeistern

    Frankfurt/Main (dpa). Die deutschen Basketball-Clubs sorgen international wieder für Furore. Erst zum zweiten Mal in der Historie schafften gleich vier Teams aus der Bundesliga (BBL) in den verschiedenen Europapokal-Wettbewerben den Sprung ins Viertelfinale.

    «Das ist sehr erfreulich und zeigt, dass wir international wieder mit den Besten mithalten können», sagte BBL-Geschäftsführer Jan Pommer zum Weiterkommen von ALBA Berlin, Brose Baskets Bamberg (Eurocup) sowie Artland Dragons und BG Göttingen (Eurochallenge). «Im Ausland hat man die deutschen Clubs wieder auf der Rechnung», meinte Pommer.

    Der Höhenflug überrascht ihn allerdings nicht. Vielmehr sieht Pommer das positive Abschneiden als logische Folge der erfreulichen Entwicklung in der heimischen Liga. «Wer Woche für Woche national seine Bestleistungen abrufen müsse, um erfolgreich zu sein, der profitiert auch international von dieser Wettkampfhärte.» In der vergangenen Saison hatte erstmals ein Quartett die Qualifikation für Runde zwei geschafft.

    Enttäuschend verlief lediglich das Abschneiden des deutschen Meisters EWE Baskets Oldenburg in der Euroleague, wo die Niedersachsen völlig chancenlos waren. «Das darf einen in dieser Hammergruppe aber nicht überraschen. Zudem hat ihnen mit Jason Gardner der Kopf des Teams gefehlt», sagte Pommer. Oldenburg war in der Königsklasse an namhafter Konkurrenz wie Real Madrid, Panathinaikos Athen und Olimpia Mailand gescheitert.

    Deutlich stärker werden die Gegner in der Zwischenrunde nun auch für die verbliebenen Vier. So bekommt es ALBA Berlin mit den Topclubs Joventut Badalona, Le Mans Sarthe und dem zehnmaligen griechischen Champion Aris Saloniki zu tun. «Diese Gruppe wird Basketball von Euroleague-Format zurück nach Berlin bringen», sagte Trainer Luka Pavicevic. «Eine attraktive Gruppe. Das sind Gegner, die man sich wünscht», ergänzte Sportdirektor Henning Harnisch nach dem 82:78 über den ukrainischen Meister Mariupol.

    «Mit ihrem Ehrgeiz und der Erfahrung werden die Berliner auch weiter eine gute Rolle spielen», sagte Pommer zuversichtlich. Bamberg kam nach der 72:80-Niederlage im italienischen Biella als Zweiter weiter. In der nächsten Runde bekommen es die Franken mit Bilbao Basket, Panellinios Athen und Benetton Basket Treviso (Italien) zu tun. Interessante Duelle, die die internationalen Partien vielleicht auch für das Fernsehen interessant machen. «Ich denke schon, dass die Sender die positive Entwicklung sehr genau verfolgen. Mit den Erfolgen steigt auch das Interesse der allgemeinen Sportfans, die sonst nicht Basketball gucken würden», sagte Pommer.

    Gleich bei ihrem Debüt auf internationaler Bühne schaffte die BG Göttingen das Weiterkommen. «Darauf sind wir sehr stolz», sagte Göttingens Trainer John Patrick, dessen Team die Vorrunde trotz der 74:80-Niederlage gegen Buducnost Podgorica (Montenegro) als Erster abschloss. Gleiches gilt für die Artland Dragons, die zum Abschluss 79:68 gegen den Welser BC (Österreich) gewannen und bereits zum dritten Mal die nächst Runde erreichten.

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