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    Zweite BundesligaASC-Frauen stellen sich auf harte Arbeit bei Moabit Berlin ein

    Dieses Kribbeln im Bauch... Für die Basketballerinnen des ASC Mainz könnte die Rückrunde in der Zweiten Bundesliga Nord kaum anspruchsvoller und interessanter beginnen. Daher ist die Anspannung bei Spielerinnen und Trainer vor der Auswärtspartie am Samstagnachmittag beim Tabellenzweiten ASV Moabit Berlin auch durchaus noch ein wenig größer als üblich.

    Per Sieg in Berlin würden die ASC-Frauen um Conny Berkhoff mit viel Schwung in die Rückrunde gehen. 
Foto: Bellaire
    Per Sieg in Berlin würden die ASC-Frauen um Conny Berkhoff mit viel Schwung in die Rückrunde gehen.
    Foto: Bellaire - Michael Bellaire

    Zum Jahresauftakt treten die ASC-Frauen beim Liganachbarn zum Spitzenspiel an. Die Partie kann für die Mainzerinnen die Richtung vorgeben. Im Falle eines Sieges würde sich der ASC vorerst auf den vorderen Plätzen festsetzen. Ansonsten macht die Konkurrenz dahinter wieder Druck.

    "Das ist kein Do-or-Die-Spiel", betont Coach Alexander Schoch. "Aber wir könnten uns durch einen Sieg mit mehr als zwei Punkten den direkten Vergleich gegenüber dem aktuellen Tabellenzweiten holen. Ein Sieg nach der Winterpause in der Hauptstadt - das wäre schon etwas." Die Verfolger hinter Meisterschaftsfavorit ChemCats Chemnitz würden wieder enger zusammenrücken und sich gleichzeitig vor dem Mittelfeld dahinter weiterhin leicht absetzen. Die ASC-Frauen können in Berlin ihre Ansprüche auf einen Play-off-Platz unterstreichen.

    ASV-Team: Physisch enorm stark

    Doch das dürfte ein hartes Stück Arbeit werden. Das ASV-Team um das Führungstrio Daniela Vogel (14 Punkte pro Spiel), Janina Thurau (13) und Noémie Rouault (12,5) hat es in sich. "Berlin spielt über 40 Minuten eine konzentrierte Verteidigung und eine sehr strukturierte Offense", warnt Schoch. "Die machen auf das Kollektiv und auf jede einzelne Spielerinnen extrem viel Druck." Jeder Fehler würde sofort bestraft.

    Hinzu kommt die körperliche Präsenz, mit der die Berlinerinnen auftreten. "Das ist die physisch stärkste Mannschaft in der Liga", versichert Schoch. "Wir müssen konsequent dagegen halten." Genau diese physische Härte auf Berliner Seite habe unter anderem dazu geführt, dass die ASC-Frauen sich im Hinspiel 61:63 geschlagen geben mussten. Schoch: "Diese zwei Punkte hat Berlin in Mainz geklaut. Jetzt wollen wir das Momentum für uns haben."

    Gegen ein Team, das nach bisher nur zwei Saisonniederlagen wie der Mainzer Trainer vermutet "mit extrem breiter Brust auftreten wird". Aber auch die ASC-Frauen, die in Berlin auf Lisa Floreth (krank) verzichten müssen und bei denen Lilian Koch zu ihrem ersten Pflichtspieleinsatz nach rund zehnmonatiger Verletzungspause kommen dürfte, müssen sich nicht verstecken. Zusammenspiel und individuelles Spielverständnis werden immer besser. Die Trainingsintensität passt, auch im Testspiel überzeugten die ASC-Frauen. "Ich war selten so zufrieden mit einer Mannschaft nach der Winterpause wie diesmal", sagt Schoch. "Wir sind alle etwas angespannt, aber die Mädels brauchen einen freien Kopf. Dann bin ich zuversichtlich, dass wir ein tolles Spiel zeigen." Das Kribbeln wird stärker...

    Katja Puscher


    Im Detail: Komfortabler Tagestrip

    Die ASC-Basketballerinnen reisen auf Schienen zur Auswärtspartie nach Berlin. Los geht es in Mainz am Samstagmorgen gegen 8.30 Uhr mit der S-Bahn. Ab Frankfurt fährt die Mannschaft im ICE weiter nach Berlin. Ankunft 14.15 Uhr. Der ASV Moabit hat zugestimmt, das Spiel wegen der Fahrplanzeiten um eine Stunde auf 16 Uhr nach hinten zu verlegen. Nach der Partie steigen die ASC-Frauen gegen 19 Uhr wieder in den ICE Richtung Mainz und sind am Sonntagfrüh um 1 Uhr zurück. puk

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