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    Innsbruck/IglsArndt peilt WM-Hattrick - Friedrich WM-Double an

    Das Viererbob-Rennen bei der Weltmeisterschaft in Innsbruck/Igls wird ein Wimpernschlagfinale.

    Maximilian Arndt
    Viererbob-Weltmeister Maximilian Arndt will das Triple.
    Foto: Urs Flueeler - dpa

    In bisher sieben Weltcuprennen gab es mit Weltmeister Maximilian Arndt, Zweierbob-Triple-Sieger Francesco Friedrich sowie dem WM-Zweiten aus dem Vorjahr, Nico Walther, drei deutsche Piloten mit jeweils zwei Saisonsiegen. Nur der Russe Alexander Kasjanow konnte den Weltcup in Park City gewinnen. Allerdings fehlte der starke Lette Oskars Melbardis wegen einer Rückenverletzung in drei Rennen.

    Kann Titelverteidiger Maximilian Arndt wie Zweierbob-Weltmeister Francesco Friedrich das begehrte WM-Triple schaffen?

    Die Vorzeichen sind für den Thüringer besser als im Vorjahr bei seiner überraschenden Titelverteidigung auf der Starterbahn in Winterberg. Denn im Vorjahr hatte er ständig mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. In diesem Winter konnte er seine Topanschieber sogar an Teamkollege Friedrich ausleihen, da dieser ständig Ausfälle zu beklagen hatte. Arndt war der einzige Pilot, der in jedem Viererbob-Weltcup aufs Podest gefahren ist und führt zudem die Weltcup-Gesamtführung an.

    Gibt es einen Geheimfavoriten?

    Neben den Deutschen und den Letten Melbardis gilt der Russe Alexander Kasjanow sowie die sprintstarken Schweizer um Pilot Rico Peters - immerhin Gesamtdritter im Weltcup - als Geheimfavoriten. Auch Lokalmatador Benjamin Maier, der in St. Moritz mit Platz zwei überraschte, rechnet sich auf seiner Heimbahn Medaillenchancen aus.

    Warum ist die WM-Strecke am Patscherkofel eine sogenannte Starter-Bahn?

    In dem 1270 Meter langen 14-Kurven-Labyrinth mit nur 8,50 Prozent Gefälle können die Piloten unten heraus nur schwer beschleunigen. Daher ist eine gute Startzeit auf den ersten 50 Metern die halbe Miete. Die minimalen Hundertstel Vorsprung am Start multiplizieren sich auf mehr als das Doppelte in der Bahn. Doch Fahrfehler darf man sich in der relativ einfach zu fahrenden Bahn nicht leisten.

    Ist das WM-Double von Zweierbob-Spezialist Francesco Friedrich mit einem Sieg in der Königsklasse möglich?

    «Er hat mit zwei Siegen in diesem Winter nachgewiesen, dass er auch im großen Schlitten gewinnen kann», sagte Heim- und Bundestrainer Gerd Leopold. Zudem sind die sprintschnellen Anschieber Candy Bauer, Gregor Bermbach und Thorsten Margis aus der Friedrich-Crew auf der Starterbahn das Zünglein an der Waage.

    Kann der ehemalige Rodler Nico Walther nach Platz zwei im Vorjahr um den Sieg mitfahren?

    Unter der Führung von Gerd Leopold hat er an der Seite von Vereinskollege Friedrich seine Startleistungen deutlich verbessert. Zudem gilt der 25-Jährige in der Bahn als der bessere Pilot im Vergleich zum gleichaltrigen Friedrich. Doch in Innsbruck/Igls geht es auch nach vier Läufen um minimale Nuancen. Und diese werden am Start und mit dem Material entschieden. Und die Viererbobs laufen bei den Deutschen besser als die zuletzt schon erfolgreichen kleinen Schlitten.

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