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  • Anspruch auf Anwalt in Gewaltschutzsachen

    Zweibrücken (dpa/lrs) - In sogenannten Gewaltschutzsachen vor Gericht hat die betroffene Frau grundsätzlich Anspruch auf die Hilfe eines Rechtsanwalts. Das entschied das Pfälzische Oberlandesgericht (OLG) Zweibrücken in einem am Montag bekanntgewordenen Beschluss. Daher muss das Gericht ihr einen Anwalt auf Staatskosten bestellen, wenn sie ihn nicht aus eigenen Mitteln bezahlen kann (Beschluss vom 9.11.2009 ­ 2 WF 211/09). Das OLG gab der Beschwerde einer Frau statt. Sie hatte sich dagegen gewandt, dass ihr das Familiengericht die Beiordnung eines Anwalts versagt hatte. Die Klägerin wollte gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen, um sich vor den gewalttätigen Angriffen und Nachstellungen ihres Ehemannes zu schützen.

    Zweibrücken (dpa/lrs) - In sogenannten Gewaltschutzsachen vor Gericht hat die betroffene Frau grundsätzlich Anspruch auf die Hilfe eines Rechtsanwalts. Das entschied das Pfälzische Oberlandesgericht (OLG) Zweibrücken in einem am Montag bekanntgewordenen Beschluss. Daher muss das Gericht ihr einen Anwalt auf Staatskosten bestellen, wenn sie ihn nicht aus eigenen Mitteln bezahlen kann (Beschluss vom 9.11.2009 ­ 2 WF 211/09). Das OLG gab der Beschwerde einer Frau statt. Sie hatte sich dagegen gewandt, dass ihr das Familiengericht die Beiordnung eines Anwalts versagt hatte. Die Klägerin wollte gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen, um sich vor den gewalttätigen Angriffen und Nachstellungen ihres Ehemannes zu schützen.

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