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  • Anhörung der Hammerwerfer Dewjatowski und Tichon

    Lausanne (dpa). Vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS wollen die weißrussischen Hammerwerfer Wadim Dewjatowski und Iwan Tichon gegen die Aberkennung ihrer Olympia-Medaillen streiten.

    Die dreitägige Anhörung vor dem höchsten Sportgericht hat in Lausanne begonnen. Am 11. Dezember 2008 hatte die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) Dewjatowski, der in Peking Olympia-Silber gewonnen hatte, und Tichon (Bronze) die Medaillen wegen Testosteron-Dopings aberkannt.

    Dewjatowski wurde als Wiederholungstäter «auf Lebenszeit» für Olympische Spiele gesperrt. Er und sein Landsmann Tichon waren nach dem Hammerwurf-Finale am 17. August in Peking positiv auf Testosteron getestet worden. Für die Dopingsünder aus Weißrussland rückten der Ungar Krisztian Pars (ursprünglich 4./jetzt Silber) und Japans Athen- Olympiasieger Koji Murofushi (5./jetzt Bronze) auf Medaillenplätze auf. Gold hatte in Peking der Slowene Primoz Kozmus erkämpft.

    Dewjatowski war bereits für zwei Jahre (2000 bis 2002) wegen Dopings suspendiert. Dagegen lag beim dreimalige Weltmeister Tichon noch kein positiver Test vor. «Das ist nicht das endgültige Urteil», hatte Tichon unmittelbar nach der IOC-Entscheidung angekündigt. Die CAS-Richter müssen nach der Befragung darüber befinden, ob das IOC- Urteil formal-juristisch korrekt war.

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