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    BerlinAlles neu, Favorit alt: Loeb will wieder Titel

    Die Rallye-WM 2011 könnte zur Abschiedstournee des Rekordweltmeisters werden - ob Sébastien Loeb sie mit dem 8. Titel in Serie beendet, wagt er nicht zu prophezeien.

    Auf dem Sprung
    Sébastien Loeb will zum 8. Mal Rallye-Weltmeister werden.

    «Dieses Jahr gibt es mit dem neuen Reglement eine große Unbekannte», sagte der 36-jährige Franzose, der seinen Vertrag bei Citroën trotz längerfristiger Offerte nur bis zum Jahresende verlängerte. An diesem Wochenende beginnt die WM mit der Schweden-Rallye. «Ich bin ungeduldig», meinte Loeb.

    Der Allradantrieb bei der Hatz über Schnee und Stock und Stein bleibt zwar, der Antrieb wurde aber abgespeckt. Der sogenannte Weltmotor, der auch in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft eingesetzt wird, hat einen Hubraum von 1,6 statt zwei Litern. Dank Turboaufladung und Benzindirekteinspritzung leistet er 300 PS. Die elektronischen Hilfsmittel wurden eingeschränkt. Dennoch lautete Loebs erstes Fazit zum neuen Citroën DS3: «Ich habe ein gutes Gefühl mit dem Auto.» Vor allem in Acht nehmen muss sich der Franzose sicherlich vor Sébastien Ogier, der neu im Citroën-Team ist.

    Markenrivale Ford - im Mai stößt Mini als dritter Hersteller hinzu - will Loeb das Leben mit dem Fiesta schwer machen. Vizeweltmeister Jari-Matti Latvala und Mikko Hirvonen, Vorjahressieger in Schweden, hoffen, die Regentschaft des Rallye-Rekordchampions beenden zu können. Zumal Ford seit 30 Jahren dem Titel hinterherfährt: Ari Vatanen, ebenfalls Finne, war 1981 der letzte Weltmeister in einem Ford. 2006 und 2007 konnten die «Blauen» immerhin die Markenwertung gewinnen.

    Loeb will seine Herangehensweise, die ihn zum erfolgreichsten Rallye-Piloten machte, wegen der Neuerungen nicht umstellen. «Deswegen werde ich nicht meine Strategie ändern. Ich nehme die Rallyes wie sie kommen», sagte Loeb, der nach seiner Rallye-Zeit auf die Rundstrecke, seine zweite Motorsport-Leidenschaft, wechseln könnte.

    Der Dominator und seine Rallye-Widersacher können in diesem Jahr zusätzliche Punkte sammeln. Für die drei Schnellsten der Prüfung, die bei jedem WM-Lauf live im Fernsehen übertragen wird, gibt es 3, 2 und 1 Punkt. Bonus-Zähler und mehr will auch der Norweger Petter Solberg ansteuern. Im privat eingesetzten Citroën DS3 WRC rechnet er sich angesichts der nun größeren Chancengleichheit mit den neuen Fahrzeugen einiges aus. Solberg war 2003 Weltmeister.

    Ein anderer fuhr 2007 höchste Weihen ein, allerdings in der Formel 1. Kimi Räikkönen tritt in seinem zweiten Rallye-Lehrjahr mit einem eigenen Team an. Wie anders als «ICE Racing» könnte es heißen. Im vergangenen Jahr war der «Iceman» aus Finnland für das Junior-Team von Citroën an den Start gegangen und Gesamt-Zehnter geworden.

    Station in Deutschland macht die Rallye-WM auch wieder. Am dritten August-Wochenende geben die Piloten in Trier Gas. Dort, wo Loeb ebenfalls seinen achten Sieg in Serie schaffen kann - und will.

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