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    Aktuelle Flaute des Aufsteigers ist Normalität

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    Erzielte vier Treffer für den TV Bodenheim bei der 27:34-Niederlage des Aufsteigers gegen Drittligaabsteiger VTV Mundenheim: Gerrit Schulte.
Foto: Bernd Eßling
    Erzielte vier Treffer für den TV Bodenheim bei der 27:34-Niederlage des Aufsteigers gegen Drittligaabsteiger VTV Mundenheim: Gerrit Schulte.
    Foto: Bernd Eßling

    Noch muss daher die Frage als unbeantwortet gelten, ob die Tabellenführung hält, wenn die Reise mal - wie bei der bisher einzigen Saisonniederlage bei VTZ Saarpfalz - zu Teams oberen Ranges geht. Für SG-Trainer Wolfgang Weyell ist diese Frage auch nach dem sicheren 31:27 (14:10)-Erfolg beim TV Moselweiß nicht unbeantwortet.

    Klar, die Koblenzer gelten in der Liga als eine der heimstärksten Mannschaften überhaupt, auch wenn sie das in dieser Saison bisher nicht ganz bestätigen konnten. Weyell sieht beim TV allerdings kein spezielles Heimgen wirken, sondern glatte Bälle. "Ihre Stärke in eigener Halle hat mit dem Harzverbot zu tun, aber das haben wir ja auch", sah Weyell gegen sein eigenes Team den technischen Vorteil des TVM ausgeschaltet.

    Nur acht Feldspieler dabei

    Die Saulheimer setzten in Koblenz aber auch ihre Reihe sehr konzentrierter Auftritte fort. Weyell, der weiter aus Lukas Scheer und Christoph Acker verzichten muss, hatte nur acht einsatzfähige Feldspieler auf die Reise geschickt. Allmählich findet er Gefallen an dem zu beobachtenden Effekt dieser engen Personalsituation. "Die Jungs rücken wieder enger zusammen, denn jeder weiß, dass er mehr tun muss." Das zeige sich inzwischen selbst im Training. Weyell hatte bekanntlich schon mal Unzufriedenheit wegen mangelnder Quälbereitschaft seiner Spieler geäußert. "Das ist alles nicht mehr so lasch wie noch in der Vorbereitung."

    Beim 4:5 aus SG-Sicht lagen die Moselweißer letztmals in der Partie vorne, ab dem 9:8 liefen die Gastgeber den Saulheimern dann nur noch hinterher. Beim 20:14 in der 49. Minute sah es nach einer eindeutigen Sache für den Tabellenführer aus, das aber war es noch nicht ganz. Nach einer kleinen Schwächephase mit einigen verworfenen Bällen blieben in der 55. Minute nur noch zwei Treffer Differenz übrig. "Eine brenzlige Situation, die die Mannschaft aber gut gelöst hat", betonte Weyell.

    Kröhle stark auf halbrechts

    Benjamin Kröhle war mit zehn Toren wichtigster Schütze seines Teams. Er wächst immer mehr in seine Rolle auf seiner Zweitposition auf der Halbrechten hinein. Der kleine Außenschütze interpretiert diese freilich ganz anders als Stammspieler Scheer, der als langer Lulatsch ein klassischer Rückraumschütze ist. "Benjamin wird auch von Leo Vuletic sehr gut eingesetzt", sieht Weyell Kröhles tragende Rolle auch als Ergebnis des guten Zusammenspiels im Rückraum.

    SG Saulheim: Radewald, Freitag - Kröhle (10), Weber (8/2), Werber (6), Becker, Venter, Vuletic (je 2), Jung (1), Walldorf, Bach.

     Bereits Niederlage Nummer vier in Serie war dieses 27:34 (12:16) gegen Drittligaabsteiger VTV Mundenheim für Handball-Oberligist TV Bodenheim. Die Abstiegszone hat der Aufsteiger, der mit fünf Punkten aus den ersten vier Partien so gut gestartet war, längst erreicht. "Man muss aber auch sehen, welches Programm wir in den jüngsten Wochen hatten", hält TVB-Trainer Markus Herberg die derzeitige Flaute allerdings für ein Stück Normalität.

    In Zufriedenheit wollte er nach der zweiten Heimniederlage dennoch nicht schwelgen, offenbarte die Mannschaft dabei doch auch vom Gegner unabhängige Fehlerquellen, die in den vorigen Partien weitgehend abgestellt schienen. "Mit 25 technischen Fehlern gewinnst du einfach kein Spiel in der Oberliga", monierte Herberg. Und diese leistete sich die Mannschaft auch noch gehäuft in zwei entscheidenden Phasen, in denen es möglich schien, den Mundenheimern kräftig auf die Pelle zu rücken.

    Eine Reihe verschlampter Angriffe

    So arbeitete die Bodenheimer Abwehr in der ersten Halbzeit durchaus ordentlich, hielt vom 2:5 bis zum 8:11 einen Dreitorerückstand. Als dann in der Schlussphase der ersten Hälfte der Anschluss gelang (12:13), schien es gar möglich, die Partie zu kippen. Doch eine Reihe verschlampter Angriffe bereitete VTV die Chance auf eine klare Halbzeitführung, die eine Mannschaft dieser Kategorie zu nutzen weiß.

    Das weitgehend gleiche Spiel wiederholte sich im zweiten Abschnitt. VTV führte scheinbar sicher mit 22:17, die Bodenheimer kamen nun in Überzahl und hatten die Chance, zumindest wieder eine enge Spielsituation zu schaffen. "Aber da haben wir auch wieder zwei Fehler im Angriff gemacht, und es stand statt 19:22 dann 17:24", ärgerte sich Herberg.

    Das war dann auch das Ende der Umsturzträume der Bodenheimer, die sich nach dem zwischenzeitlichen 17:27 zwar immerhin noch einmal auf 24:30 heranarbeiteten - mehr ging aber nicht mehr. Herberg musste in der Partie auf Matthias Zink auf Andreas Hannappel verzichten, dafür zog er mit David Mehrfeld den Toptorschützen der Zweiten hoch, der sich auf linksaußen mit drei Treffern gut einfügte.

    Guido Steinacker

    TV Bodenheim: Steffes, Hedderich - Caprano (9/1), Carl (7/2), Schulte (4), Mehrfeld (3), Tillinger (2), Kreischer, Pauli (je 1), Zaufke, Abels, S. Müller, M. Müller, Loos.

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