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  • Ad-hoc-Gericht des CAS bei Winterspielen

    Vancouver (dpa). Das Ad-hoc-Schiedsgericht des Internationalen Sportgerichtshofs (CAS) wird seit den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta zur schnellen Schlichtung von juristischen Streitfällen eingesetzt.

    Die neun Juristen des Schiedsgerichts müssen vor Ort in 24 Stunden über Streitigkeiten zwischen den Internationalem Olympischen Komitee (IOC), Athleten und Verbänden entscheiden. Dabei kann es um Startberechtigungen, Zieleinläufe oder auch um Doping gehen.

    Bei den Winterspielen in Vancouver ist Juan Torrulla aus Puerto Rico Vorsitzender des Ad-hoc-Schiedsgerichts. Zu den CAS-Richtern gehört auch der Deutsche Ulrich Haas. Weitere Mitglieder sind Henri Alvarez, Yves Fortier (beide Kanada), Olivier Carrard (Schweiz), Michael Geistlinger (Österreich), David Grace (Australien), Chi Liu (China) und José Juan Pínto (Spanien).

    Von einem in der Regel aus drei Richter bestehenden Schiedsgericht werden in einer mündlichen Verhandlung die Parteien angehört. Die Richter der Ad-hoc-Kammer sind während der Spiele am Ort und stehen jederzeit auf Abruf bereit.

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