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    Abgeklärter und noch schneller

    2. Handball-Bundesliga - Der FSV Mainz 05 gewinnt das Duell der Aufsteiger bei der TSG Ober-Eschbach mit 35:29 (16:13)

    Am Kreis oft in der Zange: Die 19-jährige Meike Schmelzer machte beim 35:29-Sieg in Ober-Eschbach zwei Tore. 
Foto: Archiv/Bernd Eßling
    Am Kreis oft in der Zange: Die 19-jährige Meike Schmelzer machte beim 35:29-Sieg in Ober-Eschbach zwei Tore.
    Foto: Archiv/Bernd Eßling

    Das war am Ende deutlicher, als es lange Zeit aussah: Handball-Zweitligist FSV Mainz 05 hat bei Mitaufsteiger TSG Ober-Eschbach gestern Abend die ersten zwei Punkte der neuen Saison geholt. Beim 35:29 (16:13) stand es gestern genau drei Mal unentschieden: Bei Spielbeginn, nach einer 8:3-Führung (12.) und desaströsen sechs Minuten beim 8:8 (18.) sowie letztmals beim 11:11 (23.). Nie in dem Spiel lagen die Mainzerinnen also zurück - schon daher geht der Sieg in Ordnung.

    "Wir waren in der entscheidenden Phase einfach abgeklärter als die Ober-Eschbacherinnen, da hat man gemerkt, dass wir ihnen unser erstes Jahr Zweite Liga voraus sind", sagte FSV-Sprecherin Daniela Bilo. Diese entscheidende Phase begann um die 36. Minute herum, als die Gastgeberinnen sich mächtig ins Zeug legten, um den nicht allzu großen Rückstand wettzumachen. Bis zum 19:18 und 20:19 des FSV kam die TSG tatsächlich heran - aber das war dann auch alles, was die 05erinnen und vor allem ihre Torfrau Deborah Simon zugestanden. "Gerade in dieser Phase hat Debo richtig klasse gehalten."

    Für FSV-Trainerin Karin Euler zeigte das Spiel wieder einmal , dass die Zweite Liga sich von der Dritten vor allem durch die schnellere Gangart auszeichnet. "Daran hatten wir in der Woche gearbeitet, und da waren wir diesmal auch weiter als vorige Woche", meint Bilo.

    Ohne den Einbruch zur Mitte der ersten Halbzeit hätte es ein gänzlich entspanntes Spiel werden können für die Mainzerinnen. Aber der war - wenn auch vielleicht nicht in diesem Ausmaß - wohl unvermeidlich. "Wir haben sehr konzentriert begonnen, das konnten wir so nicht durchhalten, denn ein Spiel dauert nun mal 60 Minuten, da muss man durchwechseln", nimmt sie die Phase ihrem Team nicht krumm. Sich dauerhaft abzusetzen gelang den 05ern erst Mitte der zweiten Halbzeit, als die Ober-Eschbacherinnen erkennen mussten, dass ihre Attacke nicht fruchtete. Über 24:20 (45.) und 30:24 (48.) zogen die 05er davon und konnten sich frühzeitig ihres Sieges sicher sein.

    Eine Stärke der 05er war die hohe Quote bei den Siebenmeterversuchen. Erst beim sechsten Anlauf (34.) scheiterte Theresa Köhler erstmals von der Linie, "aber selbst den Ball hat sie dann eben eiskalt lächelnd im Nachwurf verwandelt", berichtete Bilo. Fortan traf Claudia Schückler drei Mal in drei Versuchen - und Köhler durfte es noch einmal ganz am Schluss beweisen, als die Partie durch war (34:28, 59.). Guido Steinacker


    FSV Mainz 05: Simon, Sölva - Köhler (9/6), Schückler (7/3), Löbig (4), Dankwardt, Holstein, Steinfurth (je 3), Schmelzer, Schmitt (je 2), Bonk, Wriedt (je 1), Dernbach, Ophoff.

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