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  • Abensberger Judokas scheitern im Halbfinale

    Abensberg (dpa). Bereits im Halbfinale ist für die Judo-Männer von Serienmeister TSV Abensberg der Traum vom sechsten Europacupsieg geplatzt. Die Niederbayern um Olympiasieger Ole Bischof unterlagen in der Vorschlussrunde gegen SC Levallois Paris mit 4:6.

    Die Franzosen mussten sich am Abend dem russischen Club Yawara Newa St. Petersburg mit 2:8 geschlagen geben. Auch die große Unterstützung von mehr als 800 Zuschauern in der Abensberger Josef-Stanglmeier-Halle konnte die Pleite der Hausherren nicht abwenden. «Wir können mit diesem Ergebnis nicht zufrieden sein», sagte Abteilungsleiter Peter Dremow. «Wenn man sich lange auf diesen Tag vorbereitet, dann will man gewinnen. Dass wir trotz der tollen Unterstützung so früh ausgeschieden sind, ist ärgerlich.»

    Bischof, der 2008 bei Olympia in Peking die Goldmedaille erkämpft hatte, zeigte sich frustriert. «Die Enttäuschung ist sehr groß», sagte der 30-Jährige, der selbst gar nicht in den Wettkampf eingreifen konnte. Sein Gegner in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm hatte sich kurzfristig verletzt und war nicht angetreten. Aber trotz dieser leichten zwei Punkte blieb Abensberg chancenlos: Das Team von Trainer Radu Ivan gewann lediglich zwei von acht Kämpfen. «Wir haben uns wesentlich mehr ausgerechnet», erklärte Dremow.

    In Abwesenheit des verletzten Ex-Europameisters Andreas Tölzer hatten die Gastgeber vor allem dem dreimaligen Schwergewichts-Weltmeister Teddy Riner in der Klasse über 90 Kilogramm nichts entgegenzusetzen. Erst vor drei Wochen hatte Abensberg seine Ausnahmestellung auf nationaler Ebene unterstrichen und war zum 15. Mal deutscher Meister geworden. Das zweite Halbfinale gewann das russische Team Yawara Newa St. Petersburg mit 9:1 gegen Titelverteidiger Kocaeli Istanbul und trifft im Finale auf die Franzosen.

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