RZ-Kolumne: Zeit sparen im Netz mit Ifttt
Ein Tag mit 25 oder sogar 26 Stunden: Das wär’s, denke ich mir manchmal. Dann bliebe etwas mehr Zeit, die ich zum Beispiel Facebook, Twitter und Co. widmen könnte. Nur: Die Hoffnung auf den längeren Tag wird sich wohl nie erfüllen.
Mit den vorhandenen 24 Stunden klarzukommen, fällt mir jetzt immerhin leichter. Der Trick: Ich habe mir einen Butler zugelegt. Und zwar einen kostenlosen, digitalen, der auf den Namen Ifttt hört. Das ist ein Onlinedienst, der mir die Pflege meiner sozialen Netzwerke erleichtert. Dank ihm muss ich mich nicht mehr selbst um alles kümmern – und das spart eine Menge Zeit.
Ifttt – der unaussprechbare Name bleibt auch dann ein Zungenbrecher, wenn man die Buchstabenkette auflöst: „If this then that“ – zu Deutsch „Wenn dies, dann das“. Hinter Ifttt steckt also eine simple Wenn-dann-Logik. Sobald ich etwas bei Google plus veröffentliche, schickt mein Butler es zum Beispiel auch an Facebook – ohne dass ich ihn jedes Mal dazu auffordern muss, versteht sich.
Genauso kann ich mir eine automatische E-Mail zukommen lassen, falls mein Wetterprogramm für den nächsten Tag Regen ankündigt. Mein Butler übernimmt auch die Begrüßung neuer Twitter-Follower und speichert Bilder, auf denen ich auf Facebook markiert wurde, ohne mein Zutun ab. Ganz klar: Wer so viel Service bringt, der darf gern für mich arbeiten.
Einige Nachteile hat Ifttt leider schon: Noch zumindest gibt es den Dienst nur auf Englisch. Und ich musste mich etwas einfuchsen, bis ich bei der Bedienung durchgestiegen bin.
Eine Aufgabe habe ich meinem Butler übrigens schon wieder abgenommen: Eine automatische Statusmeldung, die meinen Facebook-Freunden pünktlich zum Jahreswechsel ein frohes neues Jahr wünscht, brauche ich nicht. Das mache ich lieber persönlich. Auch wenn das bis nach der Party warten muss.
Von unserem Reporter Alexander Hoffmann























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