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Tücken beim Bewerben nach Babypause

Hamburg (dpa/tmn) - Beim Bewerben nach einer Babypause versuchen Frauen besser nicht, mit ihrer Rolle als «Familienmanagerin» zu punkten. Denn es wirkt schnell komisch, eine Elternzeit als Beleg für «Soft Skills» wie Organisationstalent und Stressresistenz zu nennen.

«Das klingt in den Ohren vieler Personalchefs unprofessionell», sagt die Wiedereinstiegsberaterin Uta Nommensen aus Hamburg. Frauen sollten in der Bewerbung daher lieber nicht allzu viel über ihre Familie schreiben. Sie könnten den Familienstand und die Kinder sogar komplett weglassen, erläutert Nommensen. «Wer eine längere Elternzeit hinter sich hat, sollte lieber Fortbildungen und ehrenamtliches Engagement in der Kita, in der Schule oder im Sportverein in den Vordergrund stellen», rät die Fachbuchautorin in der Zeitschrift «Kinder».

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