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Polit-Narren im Kampf mit Möhnen: Cavaliere Barbaro befreit Ministerin Alt

Mainz - Nach aufreibender Verfolgungsjagd hat Finanzstaatssekretär Salvatore Barbaro die Entführerinnen der Mainzer Ministerin Irene Alt gestellt. Nach zähen Verhandlungen und einer Zahlung von 111 Euro Lösegeld konnte Barbaro die Ministerin befreien.

Das Wortprotokoll wird von der Pressestelle wegen seiner hohen Bedeutung als zeitgeschichtlichem Dokument und Beleg für das reibungslose und vertrauensvolle Zusammenwirken der rheinland-pfälzischen Landesregierung hiermit zur Verfügung gestellt.

Salvatore Barbaro sagte wörtlich:

„Hexinnen und Hexen,

So viele Hexen an der Zahl

Ich hatte Angst – doch keine Wahl.

Musste lange mit mir ringen

Fuhr dann doch nach Weiler bei Bingen.

 

Ihr haltet s' Irensche gefangen

Sie zu befreien ist Euer Verlangen.

Mir ist nicht wohl, leider auch bang

Ich dachte nach, und das sehr lang,

Soll ich erfüllen hier meine Pflicht?

Wär’s nicht besser, ich tu es nicht?

 

Die Irene ist, gar keine Frage,

irgendwie oft auch eine Plage.

Sie wirbelt rum in neuer Funktion

Alles stellt sie zur Disposition.

Für Frauen, Integration und für Kinder

Zaubert sie Neues aus dem Zylinder.

Denn alles soll viel besser werden

Im Land und überall sonst auf Erden.

 

Doch frag' ich sie: „Wer soll das bezahlen?“

Schaut sie mich an und fängt an zu strahlen.

„Treib' du nur ein genug von der Steuer

Denn meine Ideen sind wahnsinnig teuer!“

 

Doch richtig schlimm – mein Haar wird ganz grau:

Irensche steht für die Rechte der Frau.

Und seit sie ist der Frauen Helde

Haben wir Männer nichts mehr zu melde.

Sie will so gar nicht akzeptieren

Der Männer einwandfreien Manieren.

Mit Emanzipation tut sie uns quälen

Könnt man das nicht wieder abwählen?“

Ich fahr' jetzt heim und sag dem Kurt Beck
Die Mittel heil‘gen doch den Zweck
Mit den Hexen hab ich nen Vertrag geschlosse
Und s'Irensche grad in Weiler gelosse!
 

Doch andrerseits - mich plagt mein Gewissen
bestimmt werd ich s‘ Irensche vermisse.
 
Sie ist doch das Liebste was wir haben
Und trägt so gerne bunte Farben.
Sie strotzt nur so vor Energie
Und hat der Männer Sympathie.
Und – würd ich sie heute nicht befreien
Die Weiber in Meenz hörn net uff zu schreien.
 
Drum will ich Euch die Truhe geben
S’Irensche aus dem Käfig heben.

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