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  • Österreich im Handball-Glück - Ringen um Trainer

    Wien (dpa). Volle Hallen, grandiose Stimmung und als Sahnehäubchen eine Platzierung vor Deutschland: Österreichs Handball-Glück ist nach der Heim-Europameisterschaft fast perfekt.

    Allein die ungeklärte Frage nach dem Verbleib von Trainer Dagur Sigurdsson trübt ein wenig die aufgekratzte Stimmung im österreichischen Lager. «Es ist für uns der Traum wahr geworden, den wir von Anfang an geträumt haben. Wir wollten ein Handball-Fest organisieren, das ist uns vollauf gelungen. Wir sind in höchstem Maße zufrieden», sagte Martin Hausleitner, Generalsekretär des Österreichischen Handball-Bundes (ÖHB). Acht Millionen Euro hatte der Gastgeber für die EM-Ausrichtung zur Verfügung.

    Um den Schwung mitzunehmen, will der ÖHB bereits in der kommenden Woche mit Sigurdssons Arbeitgeber Füchse Berlin darüber sprechen, ob der Isländer weiter die Doppelfunktion als Bundesliga- und Auswahltrainer ausüben und seinen nach der EM auslaufenden Vertrag mit dem Verband verlängern kann. Denn Sigurdsson wird in Österreich als absoluter Glücksfall gefeiert. «Dagur ist ein Geschenk Gottes», sagte Hausleitner überschwänglich.

    Sollten sich der Isländer, der ÖHB und Füchse-Manager Bob Hanning einigen, wäre das Handball-Glück im Alpenland perfekt. Und der Berliner hat bereits signalisiert, Gesprächen aufgeschlossen gegenüber zu stehen. «Der Vertrag ist bewusst so gemacht worden, dass Dagur ab 1. Februar nur noch für die Füchse arbeitet. Es ist alles offen und alles denkbar. Vernünftige Menschen können über alles reden», sagte Hanning.

    Die unverhoffte Handball-Begeisterung nach mitreißenden Spielen und Platz neun für die Gastgeber-Auswahl - und damit einen Rang vor Deutschland - habe die Vorzeichen verändert. «Es konnte keiner ahnen, dass Österreich so eine überragende EM spielt. Die haben alle gedacht, nach der EM ist alles vorbei und die legen sich wieder schlafen. Jetzt haben sie Erfolg, und jetzt kommen die Begehrlichkeiten», meinte der Manager.

    Frühestens in den nächsten 14 Tagen soll eine Entscheidung über Sigurdssons Zukunft fallen, die er mit Herz und Verstand selbst mitbestimmen kann. «Emotionen spielen bei dieser Entscheidung nicht mit. Ich bin glücklich, dass ich dabei sein durfte. Das war ein richtiger Luxusjob», bekannte er. Sein Vertrag bei den Füchsen in Berlin läuft noch bis 2011.

    So bleibt noch eine Weile ungeklärt, wer Österreichs Handballer in der Qualifikation für die WM 2011 in Schweden betreut. Dann sind am 12./13. Juni und eine Woche darauf die Niederlande der Gegner - ein Glückslos. «Für mich ist das das absolute Wunschlos gewesen, weil es uns die große Chance auf die Qualifikation für die WM gibt. Da werden wir die nächste Handball-Party schmeißen», meinte Hausleitner.

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