Nürburgring: Mitarbeiter bangen um ihre Jobs
Dass am Ring auch ohne die schriftliche Androhung der Bosse Lindner und Schmidt Mitarbeiter vor der Entlassung stehen, wird auch bei einem Blick auf die Internseite des Nürburgrings klar. Denn die vom ehemaligen Ring-Geschäftsführer Walter Kafitz als Jobmaschinen angepriesenen neuen Errungenschaften des Freizeit- und Geschäftszentrums am Nürburgring laufen entweder auf Notbetrieb oder sind bereits komplett außer Dienst gestellt worden.
Von wegen "Im Eifeldorf Grüne Hölle ist immer was los, und das zu jeder Jahreszeit", wie die Botschaft für Besucher der Nürburgring-Homepage verheißt. Denn wer sich bis zu den Öffnungszeiten der Vergnügungsstätten und Restaurants an der Rennstrecke durchklickt, bekommt einen anderen Eindruck: Das elegante Restaurant "Twenty Seven" teilt Öffnungszeiten auf Anfrage mit und nimmt Reservierungen telefonisch entgegen, ebenso das Steakhaus und das Castello, das sich auf internationale Küche und Büffets spezialisiert hat.
Von montags bis sonntags geschlossen vermeldet aktuell das "Pick up one", das mit einem scharfen Mitternachts-Snack nach der Partynacht wirbt. Der auf bis zu 2000 Gäste ausgelegte Club "Eifelstadl" erwacht samstags von 22 bis 4 Uhr aus dem Dornröschenschlaf, lockt dann aber mit Events und Shows in die Großraum-Disko. Bleibt das Nürburger Brauhaus, das montags bis sonntags von 12 bis 22 Uhr mit zünftigen Speisen und Getränken die Stellung hält.
Im Freizeitpark Ringwerk an 365 Tagen im Jahr das Motorsport-Abenteuer für die ganze Familie erleben zu können, ist ein schöner Traum geblieben. Von November bis März bleibt das Vergnügen auf ein verlängertes Wochenende - sprich von Freitag bis Sonntag - begrenzt. Die Ausnahme: die Zeit der Schulferien, wo täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet ist.
Von unseren Redakteuren Beate Au, Jan Lindner und Uli Adams























Diesen Artikel versenden