ICE-Unfall in der Pfalz beschäftigt weiter Justiz
Lambrecht/Heidelberg (dpa/lrs) - Der ICE-Unfall mit 15 Verletzten in der Pfalz vor knapp einem Jahr beschäftigt weiter die Justiz. Nach der Staatsanwaltschaft legte nun auch die Verteidigung Einspruch gegen ein vergangene Woche gefälltes Urteil ein, wie Rechtsanwalt Samuel Schwake am Dienstag in Heidelberg mitteilte. Schwake vertritt einen Müllwagenfahrer, der mit seinem Fahrzeug am 17. August 2010 in Lambrecht von der Straße abkam und auf das Gleisbett rutschte. Ein ICE mit etwa 300 Menschen an Bord prallte darauf. Das Amtsgericht in Neustadt an der Weinstraße hatte den 36-Jährigen zuletzt zu einer Geldstrafe auf Bewährung verurteilt, da er zu schnell gefahren war. Er sieht sich laut Schwake zudem Schadenersatzforderungen der Bahn und einiger Verletzter in dreistelliger Millionenhöhe gegenüber.























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