Gespräch: Milliarden-Gaben sind US-Phänomen
Und wo bleiben die deutschen Superreichen in der exklusiven Gruppe?
Von Schnurbein: «In Deutschland würde so eine Initiative wohl nicht funktionieren. Vor kurzem hat Dieter Lehmkuhl ja eine freiwillige Vermögensabgabe vorgeschlagen. Die hat jedoch wesentlich weniger Chancen. Nicht vergessen sollte man außerdem eines: Sogar die Summen, über die jetzt in den USA gesprochen wird, sind im Vergleich zu den nötigen Ausgaben des Staates für Bildung, Forschung, Soziales, Gesundheit und Kultur nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.»
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