Fritz, der Baumeister
Berlin - Der preußische König Friedrich II. ließ in Potsdam und Berlin prachtvolle Bauten errichten. Zum Teil entwarf der Herrscher die Schlösser selbst. 1745 ordnete Friedrich den Bau eines "Lusthauses zu Potsdam" an und skizzierte den zunächst eingeschossigen Bau selbst.
Baumeister Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff setzte die Pläne um.
Am 1. Mai 1747 wurde Schloss Sanssouci ("ohne Sorge") in einer prachtvollen Parkanlage als bevorzugte Sommerresidenz des Königs eingeweiht. Der Bau mit Säulenkolonnaden verband klassizistische Elemente mit dem Rokoko.
Im Schlosspark entstanden in den folgenden Jahren von Baumeister Johann Gottfried Büring das Neue Palais, die Bildergalerie und das Chinesische Haus.
Zusammen mit Knobelsdorff entwickelte Friedrich den eigenen Stil des "Friderizianischen Rokoko". Aus dieser Zusammenarbeit entstammen in Berlin auch die Erweiterung des Schlosses Charlottenburg und das Opernhaus Unter den Linden.
Den Platz an der Oper machten die Architekten Johann Boumann und Georg Christian Unger von 1747 bis 1786 mit Prinz-Heinrich-Palais, Königlicher Bibliothek und Hedwigskirche zum "Forum Fridericianum".























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