RZ-ANALYSE: Tragödie mit Ansage im Internet
Auf den Duisburger Sicherheits-Verantwortlichen lastet der größte Druck und sogar Hass der Netzgemeinde. Das ungläubige Staunen über die Fehleinschätzung und Arroganz des „Panikforschers“ Michael Schreckenberger fasst @Klartextexperte so zusammen: „Was ist ein #Panikforscher wert, der das Irrationale an seinem Forschungsgegenstand ignoriert?“ @ingomar meint: „…ahnungsloser theor. Physiker, ist der Unterschied zwischen Kirchentag und #loveparade unklar.“
In einem Blog rechnet Lars Fischer am Sonntagmittag vor, dass der Tunnel von Duisburg viel zu klein für die große Zahl der zu erwartenden Besucher war. Sein Beitrag findet in Twitter große Resonanz, ebenso zahllose Proteste gegen die beschwichtigenden Worte Duisburger Verantwortlicher. Bilder und Videos bekräftigen die Vorwürfe der Netzgemeinde: „@dackworld: Polizei behauptet keine eigenen Videos gemacht zu haben. Schaut mal rechts oben…http://bit.ly/cePrzx".
Welle der Hilfsbereitschaft
Doch die schnellen Medien sind nicht nur Foren des Protests. Eine Welle der Hilfsbereitschaft hat @Timelinedancer erfahren und bedankt sich in seinem Blog für die zahlreichen Hilfeangebote und eine Followerin (Mitleserin), die ihn schließlich aus dem Duesburg Chaos wegbrachte.
User Whykiki aka @musiktipps24 entschuldigt sich in seinem Blog in aller Form, auf die Stadt Bochum geschimpft zu haben, die sich vergangenes Jahr der Loveparade verweigert hatte: „Anscheinend haben die Verantwortlichen dort das einzig richtige getan. Scheiss auf das Geld und die Händler, anscheinend war man sich hier der Verantwortung den Menschen gegenüber bewusst.“
Jochen Magnus























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