Aktuelle Proteste
Deutschlandweit wird protestiert:
Berlin. Die Flugrouten zum neuen Hauptstadtflughafen stoßen auf Widerstand. Fluglärm-Demonstrationen (zum Beispiel in Berlin-Friedrichshagen) tragen den Protest auf die Straße.
Dresden. Gut 2700 Dresdner im Umfeld des Flughafens leiden unter Fluglärm und sind tagsüber mit Werten von bis zu 65 Dezibel und nachts bis zu 55 Dezibel belastet.
Düsseldorf. Durch Zunahme der Starts und Landungen am Düsseldorfer Flughafen nach 22 und 23 Uhr fühlen sich viele Anwohner in ihrer Nachtruhe gestört.
Frankfurt/Main. Proteste gegen den Anfluglärm in Zusammenhang mit der im Oktober 2011 in Betrieb genommenen vierten „Landebahn Nordwest“ des Rhein-Main-Airports.
Hannover. Eine Bürgerinitiative bezweifelt einen ausreichenden Lärmschutz am Flughafen Hannover-Langenhagen.
Hunsrück. Schon 1992 formierte sich eine Bürgerinitiative, die sich – 2003 und 2004 durch Arbeitgruppen erweitert – vor allem gegen den Nachtflugbetrieb auf dem Hunsrück-Flughafen Hahn ausspricht.
Köln/Bonn. Im Umfeld des Flughafens Köln-Bonn sorgt verstärkter Fluglärm für Unmut bei den Bürgern. Eine Studie belegt Gesundheitsgefahren. Die bislang geltende unbeschränkte Nachtflugerlaubnis gerät ins Visier.
Leipzig. Seit 2007 kämpfen Bürger in Leipzig gegen die sogenannte Kurze Südabkurvung, eine neue Südroute für die Flugzeuge, die die 2006 fertiggestellte Startbahn Süd des Flughafens Leipzig/Halle nutzen.
München. Die Zunahme der Flugbewegungen zum Franz-Josef-Strauss-Flughafen sorgt rund um die An- und Abflugrouten (zum Beispiel Garching, Erdinger Moos, Feldmoching) für Bürgerprotest gegen den Fluglärm.
Südbaden. An- und Abflugrouten des Züricher Flughafens Kloten verlaufen teilweise über dem Südschwarzwald. Seit 2000 wird das seit Jahren schwelende Fluglärmproblem auf höchster Ebene diskutiert.
Wildeshausen. Ein Verein kämpft gegen eine verstärkte Nutzung des Flugplatzes Ahlhorn bei Wildeshausen, einer Kreisstadt im niedersächsischen Landkreis Oldenburg.























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