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  • Reaktionen zum Olympia-Aus von Pechstein

    Salt Lake City (dpa). Claudia Pechstein hat die Hürde der sportlichen Qualifikation für die Olympischen Winterspiele in Vancouver nicht genommen. Beim Weltcup in Salt Lake City verpasste die Berlinerin einen erforderlichen achten Platz über 3000 Meter. Die Reaktionen:

    DOSB-Präsident Thomas Bach: «Wir warten ab, wie es vor dem Schweizer Bundesgericht weitergeht, aber bei allem muss man berücksichtigen, dass noch andere Läuferinnen vor ihr stehen.»

    DESG-Präsident Gerd Heinze: «Ich bin überhaupt nicht enttäuscht, sie tut mir nur unendlich leid. Unter diesen Voraussetzungen war es erstaunlich, dass sie sich überhaupt gestellt hat. Unter diesen Bedingungen war die Zeit sehr gut.»

    DESG-Sportdirektor Günter Schumacher: «Für mich persönlich ist der Olympia-Zug für Claudia noch nicht abgefahren. Erstens hat Claudia die Qualifikationszeit der ISU erfüllt. Zweitens hat die DESG viele Startplätze für Vancouver errungen, die zur Teilnahme berechtigen. Doch die Situation ist die: In erster Linie ist das Schweizer Bundesgericht in der Sache zuständig. Bis das abgearbeitet ist, können wir keine weiteren Aussagen machen.»

    Bundestrainer Markus Eicher: «Hut ab vor ihrer Moral, dass sie das ganze Jahr noch durchgezogen hat. Was sollte man unter diesen Bedingungen erwarten? Aber ich hatte ihr Platz acht schon zugetraut.»

    Team-Chef Helge Jasch: «Es hat sich zeitig angedeutet, dass es heute nicht reichen wird. Wenn die Beine schwer sind, kann man nichts machen.»

    Ex-Pechstein-Trainer Joachim Franke: «Ich glaube, es gibt keine Athletin in der Welt, die unter diesen Umständen auch nur annähernd in die Nähe einer 4:04 gekommen wäre.»

    Ingrid Paul (Auswahl-Trainerin Kanada): «Wir hatten keine Angst vor Pechstein, denn unsere Athletinnen gehören zu den besten der Welt.»

    Olympiasiegerin Daniela Anschütz-Thoms: «Das klingt krass, aber das wird wohl ihr letztes Rennen gewesen sein. Ich denke, sie war darauf vorbereitet. Sie wird als große Sportlerin, die sie war, auch damit umgehen können.»

    Katrin Mattscherodt: «Ich dachte, dass endlich mal Ruhe ist. Das ganze Hin und Her nervt.»

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