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  • Pechstein und die juristischen Instanzen

    Berlin (dpa). Das Schweizer Bundesgericht hat zum fünften Mal eine Verfügung zu Eilanträgen von Claudia Pechstein erlassen. Ihr Antrag auf Aussetzung ihrer Zwei-Jahres-Sperre wegen auffälliger Blutwerte wurde zum vierten Mal abgelehnt.

    Einmal hatten die Schweizer Pechsteins Antrag stattgegeben und ihr am 11. Dezember 2009 einen Start beim Eisschnelllauf-Weltcup in Salt Lake City eingeräumt. Mit Platz 13 über 3000 Meter hatte Pechstein dort die Chance zur Olympia-Qualifikation nicht nutzen können.

    Vorangegangen war der Antragsflut an das Schweizer Bundesgericht, bei dem nur noch Verfahrensfehler reklamiert werden können, eine Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofes CAS. Dieser hatte am 25. November in seinem Richterspruch Pechsteins Sperre durch den Eislauf-Weltverband ISU wegen auffälliger Blutwerte bestätigt. Der CAS ist die höchste Stufe der Sportgerichtsbarkeit. Alle Athleten müssen vor internationalen Starts eine Erklärung unterschreiben, wonach sie CAS-Urteile anerkennen.

    Nachdem die Schweizer Bundes-Richterin Kathrin Klett in ihrer Verfügung klarmachte, dass für Pechstein keine Chance auf einen Erfolg im Hauptverfahren besteht, bleibt deren Anwälten lediglich noch der Weg über ein Revisionsverfahren. Bis Anfang März müsste der Antrag an das Schweizer Bundesgericht gerichtet werden, um das Verfahren vor dem CAS neu aufzurollen.

    Nur einmal in seiner Geschichte hat der CAS bisher ein Verfahren wieder neu aufgenommen. Damit gelten die Chancen auf ein Revisionsverfahren für Pechstein als nicht sehr chancenreich. Der CAS hatte im Fall der beiden italienischen Fußball-Profis Daniele Mannini und Davide Possanzini die Ein-Jahres-Sperren aufgehoben und die Verhandlung neu angesetzt. Beide waren zu einem Dopingtest im Dezember 2007 nach einem Spiel mit ihrem Klub Brescia Calcio mit über 30-minütiger Verspätung erschienen. Ihre Testergebnisse waren negativ.

    Pechstein, die immer betonte, nie gedopt zu haben, hatte auch schon angekündigt, dass sie im Notfall auch bis zur letzten Instanz gehen werde. Dies wäre der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg.

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