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    ShanghaiVettel macht Tempo - Schumacher fordert Geduld

    Sebastian Vettel drückt im Formel-1-Titelrennen aufs Tempo, Rückkehrer Michael Schumacher bittet hingegen noch um Geduld. «Ja, es hat etwas gedauert, und es wird noch ein wenig mehr Zeit brauchen», sagte der Rekord-Weltmeister in Shanghai.

    Inspektion
    Michael Schumacher begutachtet in Shanghai den Zusammenbau seines Mercedes.

    Vor dem Großen Preis von China sucht der siebenmalige Champion noch die Erfolgsspur, Landsmann Vettel hat sie längst gefunden. «Ich bin vielleicht der Mann, den es zu schlagen gilt, aber darüber denke ich nicht nach», erklärte der Heppenheimer.

    Fröhlich ließ sich der 22-Jährige am Nachmittag am Streckenrand von einer Traube chinesischer Fans anhimmeln und schrieb fleißig Autogramme. Zuvor hatte er forsch die Pole Position des Shanghai International Circuit inspiziert, die er sich am Samstag in der Qualifikation sichern will. Doch Vettel spürt durchaus die Last der Favoritenbürde. «Es ist nicht einfach, jedesmal die Erwartungen zu erfüllen», bekannte der Hesse.

    Das weiß auch Schumacher, der als WM-Zehnter an den Ort seines bislang letzten von 91 Grand-Prix-Siegen zurückkehrt. «Natürlich hätte ich gern bessere Ergebnisse erzielt, aber ich weiß, was ich mache, und ich habe keinen Grund, enttäuscht zu sein», meinte der Mercedes-Superstar im Blitzlichtgewitter der Fotografen bei der offiziellen Pressekonferenz des Weltverbands.

    Mit schwarzem Schal und ernster Miene schritt der 41-Jährige durchs nasskalte Fahrerlager und nahm später noch in der Box seine Mechaniker ins Gebet. Den Glauben an seinen achten Titel aber hat sich Schumacher bewahrt. «Ja, unbedingt. Wenn wir das Auto schnell genug weiterentwickeln, dann gibt es keinen Grund, warum wir nicht um den Titel kämpfen sollten», sagte der Kerpener. «Wir sind weit davon entfernt zu denken, die Saison sei schon vorbei.»

    In China aber müssen Schumacher und auch sein bislang starker Teamkollege Nico Rosberg, der als WM-Fünfter mit 35 Punkten nur vier Zähler hinter Spitzenreiter Felipe Massa (39) liegt, auf ein Wunder hoffen. «Ich sehe uns nicht in der Favoritenstellung», meinte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.

    Deutlich mehr darf sich das Ferrari-Duo Massa und Fernando Alonso ausrechnen, doch die beiden WM-Führenden schauen nervös in den Rückspiegel. «Nach drei Rennen zu führen ist schön, aber es bedeutet gar nichts. Wir müssen so hart wie möglich arbeiten, um unsere Situation zu verbessern», mahnte Massa. Eine Pannenserie und der bedrohliche Abwärtstrend der vergangenen Wochen lassen den Brasilianer um Platz eins in der Fahrer-Wertung bangen.

    «Natürlich können wir nicht glücklich über die Probleme sein, die wir haben», murrte Neuzugang Alonso. Mit einem stolzen Doppelerfolg hatten die Roten in Bahrain das Jahr begonnen, auf die Plätze drei und vier in Australien folgten zuletzt die Ränge sieben und 13 in Malaysia - der Trend zeigt nach unten.

    Verfolger Vettel will die Schwächephase der Scuderia unbedingt ausnutzen. Zwar sind die Red Bulls der Konkurrenz bislang überlegen, doch der Vorsprung sei nicht sehr groß, warnte der WM-Dritte. «Wir müssen trotzdem hart kämpfen und Rennen für Rennen arbeiten», forderte Vettel, der zwei Punkte hinter Massa liegt.

    Harte Gegenwehr könnte dem deutschen Überflieger auch von den McLaren drohen. Dank ihres speziellen Heckflügels haben Lewis Hamilton und Jenson Button auf einer der längsten Geraden der Saison Geschwindigkeits-Vorteile. Deshalb will auch Vettel möglichst bald diese Aerodynamik-Lösung an seinem Auto haben. «Jeder hat Druck, das zu kopieren», meinte der Red-Bull-Fahrer.

    Vorerst aber will Vettel auf der Euphoriewelle seines souveränen Sieges in Malaysia weitersurfen. «Wir haben das letzte Rennen gewonnen, also sind wir auch hier die Favoriten», stellte der Jungspund fest.

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