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    SinsheimTitelkandidat USA weiter: 3:0 gegen Kolumbien

    Titelkandidat USA ist locker vorzeitig ins Viertelfinale der Frauenfußball-Weltmeisterschaft eingezogen. Der zweifache Champion und Weltranglisten-Erste bezwang in seinem zweiten Spiel der Gruppe C WM-Neuling Kolumbien mit 3:0 (1:0).

    Getroffen
    Heather O'Reilly (M) wird von ihren Teamkolleginnen zum Führungstor beglückwünscht.
    Foto: DPA

    Gratulanten
    O'Reilly (h) erwartete ihre Kolleginnen Ali Krieger (v) und Lori Lindsey bereits mit hoch gestreckten Armen.
    Foto: DPA

    Heather O'Reilly (12. Minute), Megan Rapinoe (50.) und Carli Lloyd (57.) sorgten für den ungefährdeten Sieg des haushohen Favoriten in Sinsheim. Kolumbien muss dagegen nach seiner zweiten Niederlage nach der abschließenden bedeutungslosen Gruppenpartie die Koffer packen.

    Spalier
    Nach dem 1:0 stellten sich die US-Damen zum Spalier auf.
    Foto: DPA

    Die USA hätten bei konsequenterer Chancenverwertung vor 25 475 Zuschauern - darunter OK-Chefin Steffi Jones und DFB-Präsident Theo Zwanziger - in der erneut ausverkauften Rhein-Neckar-Arena auch zweistellig gewinnen können. Die sich lange tapfer wehrenden Südamerikanerinnen waren bei idealem Fußballwetter nicht mehr als ein Sparringspartner vor der abschließenden Partie gegen Schweden, in der den USA ein Unentschieden zum Gruppensieg reicht.

    Gestreckt
    Lindsey (r) muss sich gegen die Kolumbianerin Catalina Usme ganz schön lang machen.
    Foto: DPA

    US-Trainerin Pia Sundhage veränderte ihr Team nur auf einer Position, obwohl sie im Vorfeld mehrere Wechsel angedeutet hatte. Lori Lindsey kam im Mittelfeld für Shannon Boxx. Dagegen baute Kolumbiens Coach Ricardo Rozo seine halbe Mannschaft um. Jungstar Yoreli Rincón ersetzte er durch die schnellere, in den USA spielende Liana Salazar. Zudem rückten Fatima Montano sowie die beim 0:1-Auftakt gegen Schweden eingewechselten Catalina Usme, Yulieht Dominguez und Katerin Castro in die Startelf.

    Trubel
    Vor dem Tor der kolumbianischen Torfrau Sandra Spulveda (r) herrschte viel Verkehr.
    Foto: DPA

    Die USA bestimmten das Spielgeschehen von Beginn an. Praktisch pausenlos setzten sie den Gegner unter Druck, der kaum zu Entlastungsangriffen kam. Allerdings ließen die «Stars & Stripes» schon im ersten Durchgang hochkarätige Chancen ungenutzt.

    Abgegrätscht
    Rachel Buehler (l) trennt Katerin Castro durch eine Grätsche vom Ball.
    Foto: DPA

    Amy Rodriguez gleich dreimal (3./7./10.), Abby Wambach (7./30.), Heather O'Reilly (22.) und Lauren Cheney (36.) vergaben teilweise äußerst fahrlässig oder stümperhaft und scheiterten zudem mehrfach an der hervorragend haltenden Torhüterin Sandra Sepulveda. So blieb es beim hochverdienten 1:0 nach O'Reillys tollem Distanzschuss.

    Zuschauer
    Von der Tribüne aus genossen OK-Chefin Steffi Jones (l) und DFB-Präsident Theo Zwanziger das Geschehen.
    Foto: DPA

    Nach dem Seitenwechsel setzten die USA ihren Sturmlauf mit mehr Erfolg fort: Nach den beiden frühen Treffern durch die eingewechselte Rapinoe und Lloyd, bei dem die sonst so sichere Sepulveda patzte, war der Widerstand der Kolumbianerinnen weitgehend gebrochen. Aber der dreifache Olympiasieger vergab weitere gute Möglichkeiten. Angesichts der Dominanz konnte es sich Sundhage sogar leisten, ihre Stützen O'Reilly und Rodriguez früh auszuwechseln. Immerhin konnte Orianica Velasquez US-Keeperin Hope Solo mit einem strammen Schuss einmal ernsthaft prüfen (54.).

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