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    GöteborgStarker Start ins Weltcup-Finale mit drei Reitern in den Top 10

    Bundestrainer Otto Becker strahlte. Seine Springreiter erwischten beim Auftakt des Weltcup-Finales in Göteborg einen verheißungsvollen Start.

    Guter Start
    Daniel Deußer liegt nach der ersten Teilprüfung auf Platz drei.
    Foto: Bjorn Larsson Rosvall - dpa

    Vor allem Daniel Deußer als Dritter darf sich Hofnungen auf einen erneuten Sieg bei der inoffiziellen Hallen-Weltmeisterschaft machen. «Das war eine gute Ausbeute», kommentierte Coach Becker: «Die ersten vier waren tipptopp, nur Christian Ahlmann hatte Flüchtigkeitsfehler.»

    Achter
    Marcus Ehning belegt nach dem Auftakt den achten Rang.
    Foto: Bjorn Larsson Rosvall - dpa

    Nach der ersten von drei Teilprüfungen liegen drei deutsche Springreiter in den Top 10. Den stärksten Eindruck hinterließ dabei Deußer. Der Weltcupsieger von 2014 ritt flott und fehlerfrei mit Cornet D'Amour. «Es klappte, wie ich es geplant hatte», sagte der in Belgien lebende Hesse: «Aber die wichtigen Runden kommen noch.» Sie folgen am Samstag und Montag.

    Fehler
    Christian Ahlmann unterliefen einige Flüchtigkeitsfehler.
    Foto: Bjorn Larsson Rosvall - dpa

    Zweitbester deutscher Starter war Marcus Ehning, der in dem Zeitspringen mit Cornado auf Rang acht kam. «Das war kein guter Parcours für mich», kommentierte der dreimalige Weltcup-Sieger aus Borken. Die Prüfung gewann die Französin Penelope Leprevost mit Vagabond vor ihrem Landsmann Simon Delestre mit Qlassic.

    Neuling
    Weltcup-Neuling Niklas Krieg landete nach einer guten Leistung auf dem neunten Platz.
    Foto: Bjorn Larsson Rosvall - dpa

    Ein tollen Einstand erlebte Niklas Krieg. «Es hätte schlechter laufen können», kommentierte der 22 Jahre alte Weltcup-Neuling grinsend. Dass er mit Carella als Neunter so weit vorne landen würde, war nicht zu erwarten. Besonders nervös sei er nicht gewesen, versicherte Krieg: «Aber das Warten, bis es losging, war schon ein bisschen zäh.» Auf Platz 15 liegt Marco Kutscher (Bad Essen), der mit Chaccorina ebenfalls ohne Abwurf blieb.

    Vierte
    Jessica von Bredow-Werndl liegt nach dem erstenag auf Rang vier.
    Foto: Bjorn Larsson Rosvall/Tt - dpa

    Christian Ahlmann patzte als einziger. «Das waren zwei Fehler zu viel», kommentierte der Profi aus Marl die Abwürfe bei seiner Runde mit Colorit. Als Nummer 25 des Klassements hat Ahlmann kaum mehr eine Chance auf eine gute Platzierung.

    Zufrieden
    Dressurreiterin Fabienne LŸütkemeier war zufrieden mit ihrem ersten Tag.
    Foto: Bjorn Larsson Rosvall - dpa

    In der Dressur hatte zuvor Jessica von Bredow-Werndl keinen guten Start erwischt. Die zu den Favoriten zählende Reiterin aus Tuntenhausen kam im Grand Prix lediglich auf Platz vier und zeigte sich nach ihrem ersten Auftritt in Göteborg unzufrieden. «Doofe Leichtsinnsfehler» beim Ritt mit ihrem «übermotivierten» Pferd Unee hätten eine bessere Platzierung verhindert, sagte sie. Für die Vorstellung mit kleinen Fehlern erhielt die 30-Jährige 75,257 Prozentpunkte. Die Prüfung gewann der Niederländer Hans Peter Minderhoud mit Flirt (76,871).

    «Er hat nicht genau zugehört», sagte von Bredow-Werndl über ihren Hengst. Trotzdem hat sie noch immer die Möglichkeit, den Titel zu gewinnen. Die Entscheidung fällt erst am Sonntag in der Kür, die Grand-Prix-Note wird nicht eingerechnet und zählt nur für die Startreihenfolge. «Ich halte es nach wie vor für möglich», kommentierte sie ihre Chancen. Auf Platz sieben kam Fabienne Lütkemeier aus Paderborn mit D'Agostino (73,471).

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