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    IstanbulScharapowa gibt auf - Wozniacki trotz Niederlage 1.

    Für Maria Scharapowa ist die Tennis-WM in Istanbul bereits vor dem letzten Gruppenspiel beendet. Die Russin erklärte rund eine Stunde nach ihrem 6:7 (4:7), 4:6 gegen die Chinesin Li Na, dass sie wegen einer Knöchelverletzung zu ihrer abschließenden Partie in der Weißen Gruppe nicht mehr antreten wird.

    Niederlage
    Maria Scharapowa musste beim Masters in Istanbul die zweite Niederlage einstecken.
    Foto: Stinger - DPA

    Für die 24 Jahre alte Weltranglistenzweite wird laut Reglement nun die Französin Marion Bartoli nachrücken. Die deutsche Nummer eins Andrea Petkovic ist am Bosporus als zweite Ersatzspielerin dabei und muss weiter auf ihren Einsatz warten.

    Durch den Verzicht von Scharapowa auf das Duell gegen Victoria Asarenka steht auch fest, dass die Dänin Caroline Wozniacki das Jahr erneut als Nummer eins beenden wird. Scharapowa, die sich die Verletzung vor einem Monat in Tokio zugezogen hatte, hätte in Istanbul mindestens das Finale erreichen müssen, um überhaupt noch eine Chance auf den Spitzenrang zum Jahresabschluss zu haben.

    Durch ihre zweite Niederlage nach der Zweisatzpleite gegen die Australierin Samantha Stosur hatte Scharapowa aber nur noch geringe Chancen, überhaupt die Gruppenphase zu überstehen. Wozniacki hatte schon die Saison 2010 als Branchenprimus abgeschlossen.

    Unabhängig davon muss die Dänin in Istanbul um den Einzug ins Viertelfinale bangen. Die 21-Jährige verlor ihr zweites Spiel in der Roten Gruppe gegen die Russin Vera Zwonarewa mit 2:6, 6:4, 3:6, nachdem sie zum Auftakt die Polin Agnieszka Radwanska in drei Sätzen niedergerungen hatte. Am Donnerstag geht es für Wozniacki gegen Wimbledonsiegerin Petra Kvitova fast schon um alles. Die Tschechin hatte am ersten Tag Zwonarewa glatt in zwei Sätzen besiegt.

    In der zweiten Partie der Weißen Gruppe gewann die Weißrussin Asarenka gegen Stosur klar mit 6:2, 6:2. «Ich hätte nicht gedacht, dass es auf Anhieb so gut läuft», meinte Asarenka nach der einseitigen Partie überglücklich. Die Nummer vier der Welt, die in der vergangenen Woche noch das Turnier in Tokio gewonnen hatte, wurde damit auf Anhieb ihrer Rolle als Geheimfavoritin gerecht.

    Scharapowa waren ihre Knöchelprobleme auch nach einmonatiger Verletzungspause deutlich anzumerken. Im ersten Satz hatten allerdings beide Spielerinnen große Probleme, ihr Aufschlagsspiel durchzubringen und gaben je dreimal ihr Service ab. Die Entscheidung musste daher im Tie Break fallen, den Li Na nach 67 Minuten für sich entschied. Im zweiten Abschnitt agierte die Chinesin deutlich druckvoller und sicherte sich mit ihrem ersten Matchball nach 1:56 Stunden ihren Auftaktsieg.

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