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    Frankfurt/OderPremieren-Sieg für Brand

    Heiner Brand nickte zufrieden. Die Aufbruchstimmung im deutschen Handball-Lager hat nach dem phasenweise überzeugenden 27:19 (15:10)-Sieg der Frauen-Auswahl in der EM-Qualifikation gegen Weißrussland neuen Schwung bekommen.

    Zufrieden
    Heiner Brand sprach von einer gelungenen Premiere als Sportmanager.
    Foto: Thomas Frey - DPA

    «Das war ein klarer Sieg. Er hätte höher ausfallen können, aber zum Schluss gab es ein paar Unkonzentriertheiten», urteilte Brand in Frankfurt/Oder nach seinem Länderspiel-Debüt in seiner neuen Funktion als Sportmanager des Deutschen Handballbundes (DHB). «Das war eine gelungene Premiere.»

    Der langjährige Männer-Bundestrainer, der mit seiner Auswahl unter anderem die Titel bei der Heim-WM 2007 und der EM 2004 gewonnen hatte, demonstrierte, dass es ihm ernst ist mit dem Vorhaben, sich auch in den Frauen-Bereich einzuarbeiten. Am Tag nach dem Länderspiel besuchte der Gummersbacher gemeinsam mit seinem Nachfolger Martin Heuberger den Lehrgang der Frauen in der Sportschule Kienbaum. Dort wollte er sich das Training insbesondere mit dem neuen norwegischen Athletiktrainer Øyvind Rønhovde ansehen. «Ich weiß, was ich im Männer-Bereich ändern will. Mal sehen, ob man davon auch was in den Frauen-Bereich übernehmen kann», erklärte Brand.

    Dabei hilft ihm sicher sein guter Draht zu Frauen-Bundestrainer Heine Jensen. «Wir haben uns ein paar Mal getroffen und gequatscht. Wir tauschen uns aus», meinte Sportmanager Brand. Der Däne Jensen ist von der bisherigen Zusammenarbeit begeistert. «Ich finde, das läuft richtig gut. Er hat einen positiven Eindruck hinterlassen. Ich finde es toll, dass Heiner da war. Er hat gezeigt, dass er mehr wissen will über den weiblichen Bereich», meinte Jensen.

    Besonders zwei Aspekte trennen nach seiner Meinung den Männer- und den Frauen-Handball. «Die pädagogische Herangehensweise ist ein großer Unterschied. Und es ist mehr spielerisch bei den Frauen, weil die Athletik nicht so stark ist wie bei den Männern», sagte Heine Jensen und stellte klar: «Es ist nicht richtig, beides zu vergleichen. Es ist beides cool.»

    Spielerisch haben seine Frauen in erster Linie in der Abwehr und in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit überzeugt. «Mit einigen Phasen bin ich sehr zufrieden. Wir haben gezeigt, dass wir sehr ordentlichen Handball spielen können», befand der Bundestrainer. Vom 15:10-Pausenstand enteilte das DHB-Team auf 24:11 (44.). Einen höheren Sieg vergab die deutsche Mannschaft durch eine schwache Schlussviertelstunde.

    «Wir hatten eine überragende Viertelstunde», urteilte Isabell Klein. Die Frau von Nationalspieler Dominik Klein (THW Kiel) hat erstmals die Auswahl als Spielführerin aufs Parkett geführt. «Ich muss mich bei der Mannschaft bedanken, dass ich so einen schönen Einstand hatte», sagte die Nachfolgerin von Rekord-Nationalspielerin Grit Jurack, die aus persönlichen Gründen auf die WM Anfang Dezember in Brasilien verzichtet.

    Schon am 23. Oktober stehen Isabell Klein und ihre Kolleginnen vor der nächsten Herausforderung. Im zweiten Ausscheidungsspiel zur EM 2012 in den Niederlanden treffen sie in Baku erstmals auf Aserbaidschan. «Das sind absolute Exoten», gestand die Spielführerin.

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