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    IstanbulPetkovic auch als Ersatz in Istanbul glücklich

    Istanbul (dpa) - Andrea Petkovic muss sich in Istanbul gedulden. Nur wenn sich zwei ihrer Tenniskolleginnen verletzen, würde die 24-Jährige beim Masters zum Einsatz kommen. Doch auch als Ersatz fühlt sich die deutsche Nummer eins wohl.

    Tennis-Touristin
    Andrea Petkovic ist bei der Tennis-WM in Istanbul Ersatzspielerin.
    Foto: Jason Szenes - DPA

    Als sich die besten acht Tennisspielerinnen der Saison in Istanbul zum Gruppenfoto versammelten, stand Andrea Petkovic ein wenig abseits. Doch auch wenn die Darmstädterin bei der inoffiziellen Weltmeisterschaft nur als zweiter Ersatzprofi dabei ist, genießt sie die Woche am Bosporus in vollen Zügen. «Ich kann mir die Chance nicht entgehen lassen», entgegnete sie allen Kritikern, die ihr aufgrund akuter Knieprobleme zu einer Absage des Saisonabschlusses geraten hatten. «Dafür habe ich viele Monate hart gearbeitet.»

    Vom 25. Oktober an findet in der pulsierenden türkischen Metropole der letzte Höhepunkt des Jahres statt. Und in der Tat ist es eine tolle Auszeichnung für die 24-Jährige, am Ende ihrer bislang erfolgreichsten Saison zum Kreis der Besten zu gehören. Bei drei Grand-Slam-Turnieren stand Petkovic im Viertelfinale, keine andere Spielerin war so konstant. Für eine direkte Qualifikation für das Masters reichte es dennoch nicht, weil sie beim Turnier in Peking Anfang des Monats im Finale das entscheidende Duell gegen Agnieszka Radwanska verlor.

    Statt Petkovic schlägt nun also die Polin beim mit 4,9 Millionen Dollar dotierten Turnier auf und trifft in der Roten Gruppe auf die Weltranglisten-Erste Caroline Wozniacki (Dänemark), Wimbledonsiegerin Petra Kvitova (Tschechien) und die Russin Vera Zwonarewa. In der Blauen Gruppe spielen die russische Weltranglisten-Zweite Maria Scharapowa, French-Open-Siegerin Li Na (China), US-Open-Champion Samantha Stosur (Australien) sowie die Weißrussin Victoria Asarenka gegeneinander.

    Damit Petkovic zum Einsatz kommt, müssten sich mindestens zwei Spielerinnen verletzen, da sich im Saisonendspurt auch noch die Französin Marion Bartoli an ihr vorbei schob. Das hofft die Hessin natürlich nicht, sie sieht ihre Anwesenheit in Istanbul eher als Beleg dafür, dass sie endgültig in der Weltspitze angekommen ist.

    Doch wer setzt sich nach einer Saison, in der im Damen-Tennis keine Spielerin konstant überzeugen konnte, die WM-Krone auf? Das Rennen um die Nachfolge von Kim Clijsters ist völlig offen. Die Belgierin fehlt ebenso verletzt wie die Williams-Schwestern Serena und Venus aus den USA.

    Eine gute Gelegenheit also eigentlich für Wozniacki, endlich ihren ersten großen Titel zu feiern. Aber so recht zutrauen will der Dänin den Coup niemand, zu wackelig präsentierte sich die Skandinavierin auch im abgelaufenen Jahr wieder. Also doch Scharapowa, die ihre Sprunggelenksverletzung rechtzeitig auskuriert hat? Gut möglich, die Russin hat von allen Teilnehmerinnen sicherlich das größte Potenzial.

    Für beide geht es auch darum, das Jahr als Nummer eins zu beenden. Wozniacki würde dies zum zweite Mal nacheinander schaffen. «Das würde mir viel bedeuten, weil das noch nicht vielen Spielerinnen gelungen ist», sagte die 21-Jährige. Scharapowa richtet ihren Blick dagegen nicht so sehr auf das Ranking. «Die letzten Jahre habe ich zu dieser Zeit bereits am Strand an einem Margarita genippt, und jetzt habe ich noch dieses Turnier. Von daher bin ich einfach froh, hier zu sein», sagte die 24-Jährige.

    Petkovic wird sich das Treiben auf dem Centre Court in aller Ruhe von der Tribüne aus anschauen. Knüpft sie dann in der neuen Saison an ihre jüngsten Leistungen an, könnte sie im kommenden Jahr tatsächlich zu den besten Acht gehören - und dürfte dann auch aufs Gruppenfoto.

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