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    BerlinNach ALBA-Fehlstart: Erster Frust in Berlin

    Neuer Trainer, neuer Star, alte Sorgen: Nach dem Aus in der Euroleague und der zweiten peinlichen Liga-Pleite macht sich bei ALBA Berlin gleich zum Saisonauftakt Frust breit.

    Frustriert
    ALBA-Coach Gordon Herbert hat mit seinem Team einen Fehlstart hingelegt.
    Foto: Marc Tirl. - DPA

    «Das ist alles sehr enttäuschend für uns», klagte Coach Gordon Herbert nach der 91:98-Schlappe bei Phoenix Hagen. Trotz beruhigender 14-Punkte-Führung im Schlussviertel hatten die Basketballer aus der Hauptstadt in der Verlängerung den Kürzeren gezogen. «Wir müssen noch viel lernen», moserte der neue Spielmacher der «Albatrosse», DaShaun Wood, dessen 14 Punkten und neun Assists nicht genug waren.

    Kontinuität war schon in der Vorsaison das große ALBA-Problem - das Manko setzt sich nahtlos fort. Dem Aus in der Qualifikation zur europäischen Königsklasse folgte die Niederlage in Bremerhaven. Dann feierten die Berliner einen überzeugenden Sieg in Braunschweig, ehe sie den nächsten Rückschlag kassierten. Nach der zweiten Schlappe im dritten Spiel sagte Teammanager Mithat Demirel: «Ein Team, das vorne mitspielen will, muss stabiler verteidigen.»

    Vor allem der dramatische Einbruch in den letzten Minuten - wie auch schon in Bremerhaven - ist bedenklich. «Eine Partie ist nie vor dem Schlusspfiff zu Ende - wir haben aber nicht bis dahin gespielt», kritisierte Wood. Der Amerikaner erkannte: «Wir haben den Hagenern viel zu viele freie Würfe gestattet.» Phoenix' Marc Antonio Carter war von den Gästen nicht zu stoppen und mit 33 Punkten der überragende Akteur auf dem Parkett.

    Demirel fand weitere Schwachstellen: «Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Wir haben zu viele Offensivrebounds zugelassen und den Gegner aufgebaut.» Zudem stellte der Teammanager einen «krassen Unterschied» in der Anzahl der Drei-Punkte-Würfe fest: ALBA verzeichnete nur 15 Versuche und fünf Treffer, Hagen wagte 33 Schüsse von außen und war neunmal erfolgreich.

    Über den schwachen Saisonstart der Berliner ist der aus Frankfurt gekommene Wood, wertvollster Spieler der vergangenen Saison (MVP), überrascht, doch er bleibt optimistisch. «Letztes Jahr sind wir in Frankfurt auch mit zwei Niederlagen gestartet und haben noch eine gute Saison gespielt. Es ist noch viel Zeit», meinte Wood, der nun auf das erste Saisonmatch in Berlin am kommenden Sonntag (17.00 Uhr) gegen Tübingen setzt: «Wir wissen, was wir können, und das müssen wir jetzt im Heimspiel zeigen. Ich bin mir sicher, dass bald alles besser wird.»

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