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    Miryam Roper erkämpft bei Judo-WM Bronze

    Rio de Janeiro (dpa). Nächster Jubel im deutschen Judo-Lager: Miryam Roper hat den deutschen Mattenkämpfern bei der Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro bereits die zweite Medaille beschert.

    Judo-WM
    Für die Johanna Müller (oben) kam im ersten Kampf gegen die Kolumbianerin Yadinys Amaris das Aus.
    Foto: Antonio Lacerda - DPA

    Die 31-Jährige aus Leverkusen ließ sich im kleinen Finale ihrer Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm selbst von der französischen Olympia-Dritten Automne Pavia nicht aufhalten und sicherte sich Bronze. Bereits am Dienstag hatte Mareen Kräh in der Klasse bis 52 Kilo Platz drei geschafft.

    «Mein Ziel ist eine Medaille. Ich habe gezeigt, dass ich alle Konkurrentinnen schlagen kann», hatte die Leverkusenerin vor der WM selbstbewusst angekündigt. Und Roper, die in diesem Jahr zwei Siege bei den Grand Slams in Baku und Moskau feiern konnte, stellte auch beim Saisonhöhepunkt ihre Klasse unter Beweis. Nach einem Freilos räumte die 31-Jährige zunächst die Chinesin Li Xiangdong sowie Kifayat Gasimova aus Aserbaidschan aus dem Weg.

    Der einzige Rückschlag kam im Poolfinale gegen die Olympia-Dritte Marti Malloy (USA). Roper ließ sich von einem Angriff überraschen und verpasste den Einzug ins Halbfinale. Mit sichtlich Wut im Bauch besiegte Roper in der Trostrunde die Israelin Camila Minakawa vorzeitig. Gegen die französische Olympia-Dritte sicherte sich die 31-Jährige dann die ersehnte WM-Medaille.

    Für die Berlinerin Johanna Müller kam im ersten Kampf gegen die Kolumbianerin Yadinys Amaris das Aus. Igor Wandtke aus Hannover scheiterte in der Klasse bis 73 Kilo am Belgier Dirk van Tuchelt.

    Am Donnerstag ruhen die Hoffnungen der deutschen Mattenkämpfer in der Klasse bis 81 Kilo auf Sven Maresch und Alexander Wieczerzak. In der Frauen-Klasse bis 63 Kilo geht Martyna Trajdos an den Start.

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