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    MünchenMartinez kurz vor Wechsel zum FC Bayern

    Der Königstransfer des spanischen Weltmeisters Javier Martinez zum FC Bayern steht anscheinend kurz bevor. Der Münchner Aufsichtsrat habe Grünes Licht für den Wechsel des Mittelfeldspielers gegeben, sagte Präsident Uli Hoeneß.

    Teuer
    Bilbaos Javier Martinez (r) soll in der neuen Saison für den FC Bayern spielen.
    Foto: Javier Lizon - DPA

    Hoeneß erklärte: «Wenn man in ganz Europa auf eine bestimmte Position schaut und immer wieder auf dieselben ein, zwei, drei Spieler kommt, muss man irgendwann eine Entscheidung treffen.» Die Bayern entschieden sich für Martinez - und könnten damit sogar den Ablöserekord der Fußball-Bundesliga pulverisieren.

    Rund 40 Millionen Euro ist der Defensivstratege dem Rekordmeister nach Medienangaben entgegen aller bisherigen Dementis wert. Der langjährige Manager Hoeneß bezeichnete die kolportierte Ablösesumme an Martinez' Club Athletic Bilbao als «Wahnsinn, das muss man deutlich sagen». Andererseits hätten die Bayern nun mal hohe sportliche Ziele. «Wirtschaftlich können wir uns das leisten. Und dafür haben wir jahrzehntelang hier gearbeitet, dass man auch so einen Transfer nicht in die Kreditabteilung geben muss.»

    Martinez, robust, flink und kopfballstark, ist der Wunschspieler von Trainer Jupp Heynckes und Sportchef Matthias Sammer. Beide sind davon überzeugt, dass der 23 Jahre alte Iberer die Probleme auf der bedeutungsvollen Sechserposition am besten lösen kann. Neben Bastian Schweinsteiger und dem offensiv stärkeren Toni Kroos verfügen die Bayern in der Schaltzentrale bisher nur über ihre nicht ganz so spielstarken Alternativen Luiz Gustavo und Anatoli Timoschtschuk. Für die internationalen Ansprüche des Rekordmeisters erschien den Bossen diese Zusammenstellung als zu berechenbar.

    «Ich denke, wir werden in den nächsten Tagen erfahren, ob es klappt oder nicht», meinte Hoeneß - unterschrieben sei noch nichts. Er betonte: «Ich würde mich sehr freuen, wenn das klappen könnte.»

    Für den 1,90 Meter großen Martinez, der als Reservist von der Bank aus die spanischen Triumphe bei der Fußball-WM 2010 und EM 2012 verfolgte und selbst großen Anteil am Europameistertitel der spanischen U 21 im Vorjahr hatte, plündern die Bayern einen Teil ihres Festgeldkontos. Die bisher teuersten Einkäufe waren Mario Gomez (VfB Stuttgart, rund 30 Millionen) und Franck Ribéry (Olympique Marseille, rund 25 Millionen).

    Sportchef Sammer hatte allerdings noch am Mittwoch bei einer Interviewrunde ausgeschlossen, Martinez für eine Rekordablöse zu verpflichten. Aber Bilbao blieb hart - und wollte seinen Topmann nicht für weniger hergeben. «Ich muss den Hut ziehen für ihre Taktik, dass sie stur geblieben sind bis zum letzten Tag, dass sie nie eingeknickt sind. Sie haben immer gesagt: Dieser Betrag oder keiner», befand Hoeneß.

    Ein wenig drücken könnten die Bayern die fällige Summe noch durch einen angedachten Deal mit Martinez, der einen Teil der Ablöse durch Gehaltsverzicht selbst aufbringen soll. Nach Informationen der «Bild»-Zeitung handelt es sich dabei um zehn Millionen Euro, die Martinez über fünf Jahre insgesamt weniger verdienen soll. «Offensichtlich hat er das angeboten. Allein die Tatsache, dass er das in seine Überlegungen einbezieht, ist eine feine Sache», bilanzierte Hoeneß am Rande einer Pressekonferenz der Bayern-Basketballer in München.

    Bis 2016 ist Martinez eigentlich noch an Bilbao gebunden - nun aber dürfte der Schlaks nach Xherdan Shaqiri (Basel/11,6 Millionen Euro), Mario Mandzukic (Wolfsburg/13,0), Dante (Mönchengladbach/4,7), Mitchell Weiser (1. FC Köln/0,5), Tom Starke (1899 Hoffenheim), Claudio Pizarro (Werder Bremen) und Nachwuchstorwart Lukas Raeder (Schalke U 19/alle ablösefrei) der achte externe Bayern-Zugang werden. Und gleichzeitig wohl der teuerste der Vereinsgeschichte.

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