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    Leverkusen noch geschockt nach Calhanoglu-Sperre

    Unter dem Eindruck der langen Sperre für Hakan Calhanoglu hat Bayer Leverkusen in Hamburg eine desolate Vorstellung abgegeben. Sowohl Mannschaft als auch Verantwortliche waren gefrustet.

    Schock
    Die Mannschaft von Bayer Leverkusen hat eine unerwartete Niederlage beim Hamburger SV kassiert.
    Foto: Axel Heimken - dpa

    Hamburg (dpa). Leverkusen war bedient. Erst die bittere Nachricht von der Langzeitsperre gegen Hakan Calhanoglu, dann das 0:1 (0:0) beim Hamburger SV.

    „Hakan ist in einer super Form, natürlich fehlt er uns“, sagte Bayers Trainer Roger Schmidt. Auch die Mannschaft habe es mitgenommen, als der Deutsch-Türke auf der Fahrt Richtung Hamburg aus dem Mannschaftsbus ins Taxi umgestiegen sei.

    „Das ist alles sehr ungerecht, nicht angemessen, aber damit müssen wir klarkommen“, meinte Schmidt. „Die Sperre von Hakan nimmt uns alle sehr mit“, betonte Kevin Kampl. Er sei ein sehr wichtiger Spieler: „Nicht nur auf dem Platz, sondern auch daneben. Er ist ein total positiver Typ und steht auch mir am nächsten. Ich trug heute sein Trikot unter meinem. Das hätte ich gezeigt, wenn ich ein Tor geschossen hätte“, meinte Kampl.

    Auch Manager Rudi Völler stand noch ganz unter dem Eindruck des CAS-Urteils: „Das tut weh, er ist zu hart bestraft worden.“ Viele türkische Clubs hätten in der Vergangenheit Verträge mit Spielern nicht eingehalten. „Das ist unverhältnismäßig im Vergleich zu türkischen Clubs, die auch bestraft wurden. Das ist schon makaber.“ Calhanoglu hatte 2011 als 17-Jähriger einen Vertrag bei Trabzonspor unterschrieben, dann aber seinen Vertrag beim Karlsruher SC verlängert. Erst am Donnerstag bestätigte der Sportgerichtshof CAS die FIFA-Strafe für Calhanoglu.

    Wer in den nächsten Monaten das Gehalt des Deutsch-Türken bezahlt und ob er weiter mit der Mannschaft trainieren wird, muss noch geklärt werden. „So einen Fall hatten wir noch nicht, das ist ja noch ganz frisch“, betonte Völler.

    Spielerisch fehlte der ehemalige HSV-Profi gegen seinen alten Verein. Bis auf einen Lattentreffer von Stefan Kießling (85. Minute) blieb der Werksclub uninspiriert und zweikampfschwach. „Wir haben viele einfache Fehler gemacht und hatte eine gewisse Nervosität“, konstatierte Schmidt. Ausgerechnet der von Leverkusen ausgeliehene Kyriakos Papadopoulos sorgte mit seinem Tor in der 76. Minute für die Entscheidung.

    Mit 24 Zählern bleibt Bayer hinter den eigenen Erwartungen auf dem neunten Platz. „Bereits in der letzten Woche haben wir das nicht gut gemacht. Aber das war heute an Harmlosigkeit nicht zu überbieten vorne“, meinte Völler. Es sei klar gewesen, dass der HSV über den Kampf kommen werde. Den habe Bayer nicht angenommen.

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