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    BerlinKeine TV-Entscheidung zu WM-Übertragungen

    Auch nach einem Spitzengespräch im Sportausschuss des Deutschen Bundestages ist die Entscheidung über die Live-Übertragung der Leichtathletik-WM in diesem Jahr weiter offen.

    Poser
    Sprint-Superstar Usain Bolt spielt bei der WM 2009 in Berlin mit der Kamera.
    Foto: DPA

    Die öffentlich-rechtlichen Sender, die aus finanziellen Gründen auf eine Übertragung verzichten wollen, und der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) tauschten in Berlin zwar Argumente aus. Eine endgültige Entscheidung soll aber erst bis Ende März fallen. Bei der Sitzung war die Öffentlichkeit ausgeschlossen worden.

    «Es geht ganz klar ums Geld, nicht grundsätzlich darum, Leichtathletik nicht mehr live zu übertragen», sagte ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz nach der Sitzung. «Wir sind zu weiteren Gesprächen mit der Agentur bereit, aber die Zeit wird knapp.» Die Firma, die vom Weltverband (IAAF) mit der Vermarktung der Titelkämpfe beauftragt wurde, soll für die Live-Bilder zwischen 12 und 15 Millionen Euro verlangen.

    ARD und ZDF hatten bereits vor Wochen angekündigt, die WM im südkoreanischen Daegu (27. August bis 4. September) deshalb nicht live im Fernsehen zu zeigen. Daraufhin war ein Streit zwischen dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV), der auf eine Übertragung wie bisher üblich drängt, und den öffentlich-rechtlichen Sendern entbrannt.

    «Der Sport lebt von der Hoffnung. Es gibt unterschiedliche Preisvorstellungen. Ich hoffe, dass es noch einen Kompromiss geben wird», sagte DLV-Präsident Clemens Prokop. Vor der Sitzung hatte er erklärt: «Wir haben ARD und ZDF nicht als Feindbild entdeckt. Aber wir kämpfen als Verband für die Live-Übertragung der Leichtathletik-WM 2011 in Daegu und 2013 in Moskau.»

    «Es war eine sehr sachliche Sitzung. Unser Ziel war es, dass beide Seiten aufeinander zugehen. Ich habe viele Zuschriften bekommen und gemerkt, dass das Zuschauerinteresse für eine Live-Übertragung sehr groß ist», sagte Dagmar Freitag, Vorsitzende des Sportausschusses des Bundestages und gleichzeitig DLV-Vizepräsidentin.

    In der «Frankfurter Allgemeine Zeitung» hatte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky gesagt: «Wir müssen auch marktwirtschaftliche Kriterien beachten, Etats, Kosten, die berechtigten Mehrheitsinteressen des Publikums. Und dann wird uns gesagt, wir sollten aber nicht auf Quoten schielen. Das ist ein schwer aufzulösender Widerspruch.»

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