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    HamburgHSV wie ein Absteiger - Fink mit Durchhalteparolen

    1:5 gegen Dortmund, 1:3 gegen Bremen, 0:4 gegen Stuttgart und nun 1:3 gegen den SC Freiburg - so ist der Hamburger SV nicht Bundesliga-tauglich und Trainer Fink hat nur Durchhalteparolen parat.

    Am Boden
    Ivo Ilicevic vom HSV sitzt nach der Niederlage enttäuscht auf dem Spielfeld.
    Foto: Angelika Warmuth - DPA

    Nervös und hilflos luden die HSV-Profis die junge No-Name-Truppe aus dem Breisgau zum Toreschießen ein und flüchteten hinterher vor den am Parkplatz ausharrenden wütenden Fans in ihre Autos. «Meine Qualität als Fußballer war schon immer die Ausdauer und das werde ich jetzt auch als Trainer beweisen», verkündete Trainer Thorsten Fink trotzig. Nur noch zwei Punkte trennen den Liga-Dino von Relegationsplatz 16.

    Direkt nach Spielende, als die verbliebenen Anhänger ein gellendes Pfeifkonzert gegen die schlechteste Heimmannschaft der Bundesliga anstimmten, besprach Fink mit den Vorständen Carl-Edgar Jarchow und Frank Arnesen das Krisenmanagement. «Die Lage ist prekär, aber wir bleiben ruhig», lautete die Analyse des 44-Jährigen, der das gelähmte Team bis Freitag in Wolfsburg wieder stark machen muss: «Wir haben noch alles in unseren Händen und nehmen den Abstiegskampf an.»

    Der ehemalige Bayern-Profi muss den freien Fall stoppen. Er setzt dabei auf Heiko Westermann und Dennis Aogo, die am Samstag an allen Ecken und Enden fehlten. «Fink ist ein guter Stratege und auch ich werde alles dafür tun, die Jungs zu überzeugen, dass sie gute Jungs sind», lautete Sportdirektor Arnesens Rezept.

    Der zum Saisonende ausgemusterte David Jarolim war der Einzige, der sich in seinem 250. Spiel für die Hanseaten gegen die siebte Heimniederlage stemmte. Erstmals standen vier der zu Saisonbeginn von Arnesen verpflichteten Chelsea-Profis auf dem Rasen, alle ließen ihre Erstliga-Reife vermissen. Am schlimmsten war das Auftreten des verunsicherten Westermann-Vertreters Michael Mancienne. Ganz gravierend ist die Schwäche bei Standardsituationen: Der HSV kassierte schon 21 Gegentore nach ruhenden Bälle.

    «Ich bin mir ganz sicher, dass die Mannschaft die Qualität hat, in der Klasse zu bleiben. Das ist unser Ziel, den Auftrag nehmen wir an», so Fink. Seine Sätze klangen wie Durchhalteparolen. Zwar gewann der HSV mehr Zweikämpfe als der Gegner, konnte aber die Tore von Johannes Flum (20.), Daniel Caligiuri (43.) und Cedric Makiadi (72.) nicht verhindern. «Wir verlieren die entscheidenden Zweikämpfe», gab Fink zu und will nun mehr Aggressivität ins Training bringen.

    Um die Chancenverwertung zu verbessern, muss sich Fink einiges einfallen lassen. Der völlig indisponierte Tolgay Arslan (3.) und Mladen Petric (59.) vergaben ihre Großchancen fahrlässig. Das Aufbäumen und der Treffer von Ivo Ilicevic (75.) waren nur ein kleiner Lichtblick.

    «Jetzt merkt man, dass Mannschaften wie Augsburg und Freiburg ein Team haben», stellte Freiburgs Torhüter Oliver Baumann dagegen fest. Die zunächst abwartend und vorsichtig agierenden Gäste wurden angesichts der schwachen Hausherren immer frecher und wollten anschließend den zweiten Auswärtssieg ordentlich feiern. Der Zug in die Heimat ging erst am Sonntag und der überraschte Trainer Christian Streich wurde von Flum kurzerhand über die geplante Sause in Kenntnis gesetzt. «Das 0:0 in Gladbach hat sich schon wie ein Sieg angefühlt, dies war nun ein richtiger», meinte Baumann.

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