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    DüsseldorfHoch im Kurs: Kuranyi auf dem Sprung ins Ausland

    Stark wie nie, gefragter denn je - der noch zu Saisonbeginn von vielen als Auslaufmodell bezeichnete Kevin Kuranyi ist zum größten Spekulationsobjekt der Fußball-Bundesliga geworden.

    Wechselabsichten
    Schalkes Kevin Kuranyi steht bei internationalen Clubs hoch im Kurs.

    Die anhaltenden Schlagzeilen über eine mögliche Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft und einen bevorstehenden Vereinswechsel dokumentieren den gewachsenen Stellenwert des Schalker Angreifers. Zumindest das wochenlange Rätselraten über den künftigen Arbeitgeber des im Sommer ablösefreien Spielers könnte schon bald ein Ende haben: Kuranyi steht auf dem Sprung ins Ausland.

    «Wenn ich an seiner Stelle wäre, würde ich ausschließen, beim FC Schalke zu verlängern. Kevin hat die Wahl zwischen drei europäischen Clubs und kann sofort unterschreiben», sagte Berater Roger Wittmann der Nachrichtenagentur dpa.

    Während Joachim Löw und sein DFB-Trainerstab bei einer Klausur-Tagung im Schwarzwald-Ort Baiersbronn über eine Begnadigung des einst verbannten Torjägers nachdenken, führt Wittmann letzte und wohl entscheidende Transfergespräche. Angesichts des großen Interesses von angeblich mehr als zehn ausländischen Clubs befinden sich Kuranyi und sein Berater-Duo Wittmann/Karlheinz Förster in einer komfortablen Lage. «Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es Angebote gibt, die für Schalke nicht diskutabel sind», sagte Schalke-Coach Felix Magath nach einem Test gegen eine Amateur-Auswahl vielsagend.

    Die Chancen der Schalker auf einen Verbleib des mit 18 Saisontoren erfolgreichsten 04-Torschützen sind offenbar stark gesunken. Zwar hatte Kuranyi den Revierclub zuletzt wiederholt als «Herzenssache» bezeichnet, einen Wechsel aber nie ausgeschlossen. Schließlich dürfte die im Raum stehende Gehaltsforderung von rund 4,5 Millionen Euro pro Jahr für den finanziell klammen Tabellenzweiten selbst bei einer Champions-League-Teilnahme kaum zu erfüllen sein.

    Sowohl in Italien (Juventus Turin) als auch in England (FC Sunderland) und Russland (Dynamo Moskau) wird Kuranyi seit Wochen als Neuzugang gehandelt. «Ganz Europa will ihn», schwärmte Sunderland-Berater Steve Bruce. Und die russische Zeitung «Sport Express» nannte den 28-Jährigen ohne weitere Erläuterungen «die künftige Verstärkung von Dynamo Moskau». Wenige Tage zuvor hatte Dynamo auf seiner Internetseite mitgeteilt, «einen Vertrag mit einem Top-Stürmer eines führenden europäischen Vereins unterzeichnet» zu haben.

    Langsam, aber sicher ist Magath des Dauerthemas überdrüssig. Aus Sorge um leistungsmindernde Störgeräusche im Titelkampf plädierte er auch für ein schnelles Ende der Diskussion über Kuranyis Zukunft im DFB-Team. «Es wäre schön, wenn das Thema - wie auch immer - endlich erledigt wäre. Wir haben noch vier Spiele und einen Spieler, der eine ungelöste Situation hat, der beschäftigt sich natürlich damit.»

    Dass dieser Wunsch in Erfüllung geht, erscheint unwahrscheinlich. Auf der Tagung in Baiersbronn wollte sich Bundestrainer Löw in dieser Angelegenheit noch nicht festlegen. Für Theo Zwanziger ist eine WM-Nominierung jedoch keine alleinige Frage der sportlichen Leistung des Schalker Stürmers. «Die Frage ist, was ist das stärkste Team. Das ist sowohl sportlich zu bewerten, aber auch eine disziplinarische Frage, die eine Rolle spielt. Das muss in einem vernünftigen Ausgleich geschehen», kommentierte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

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