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    Frankfurt/MainFußball-Frauen bekommen 60 000 Euro für WM-Titel

    Eine Rekordprämie von jeweils 60 000 Euro bekommen die deutschen Fußballerinnen im Falle eines Titeltriumphs bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land.

    Verhandlungsführerin
    Nationalmannschafts-Spielführerin Birgit Prinz handelte unter anderem die WM-Prämie aus.

    Der Spielerrat mit Birgit Prinz, Kim Kulig, Ariane Hingst, Babett Peter und Celia Okoyino da Mbabi hat die Summe mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) ausgehandelt. «Mit dem Ergebnis sind wir alle zufrieden. Gut, dass das Thema so zügig geklärt wurde, jetzt kann die WM kommen», sagte Spielführerin Prinz in einer DFB-Pressemitteilung.

    Für den Erfolg der Nationalmannschaft vor vier Jahren in China gab es 50 000 Euro. Bei der WM vom 26. Juni bis 17. Juli kann die DFB-Auswahl zum dritten Mal hintereinander den Titel gewinnen. Unvergessen und immer noch ein Schmankerl bei Diskussionen um den Stellenwert des Frauenfußballs: Beim ersten EM-Erfolg 1989 wurden die Kickerinnen mit einem Kaffeeservice belohnt. «Ein außergewöhnlich schönes», sagt die heutige Nationaltrainerin Silvia Neid, die damals noch auf dem Platz stand. Sie habe es ihrer Mutter gegeben und zu besonderen Anlässen wird es heute noch aus dem Schrank geholt.

    Für den Einzug ins Viertelfinale würden Prinz und Co. 15 000 Euro erhalten, als Halbfinalist 25 000, als WM-Dritter 30 000 und als Vize-Weltmeister 40 000. Zudem werden die Spielerinnen für ihr «umfangreiches Engagement» an den Sponsoring-Einnahmen beteiligt. «Ich freue mich, dass mit diesen Prämien auch der Einsatz der Spielerinnen außerhalb der Stadien honoriert wird», sagte Nationalteam-Managerin Doris Fitschen.

    Die DFB-Auswahl von Joachim Löw hätte bei einem Titelgewinn 2010 in Südafrika 250 000 Euro kassiert, vier Jahre zuvor in Deutschland 300 000. Dass sich die Prämien zwischen Männern und Frauen weiter annähern, damit ist nicht zu rechnen - was laut Theo Zwanziger auch an der sportlichen Konkurrenz liege. «Es ist immer noch ein bisschen leichter, Frauen-Weltmeister zu werden als Männer-Weltmeister», sagte der DFB-Präsident in Berlin.

    Zudem möchte Zwanziger «auch erwähnen», dass die Zahlen bei den Frauen für 2011 kein Maßstab für künftige EM- oder WM-Turniere sein werden. «Natürlich auch vor dem Hintergrund, dass die finanziellen Zuwendungen durch den Veranstalter FIFA sich zwischen einer WM der Männer und einer der Frauen sehr gravierend unterscheiden», erklärte der DFB-Präsident.

    Während die Männer bei der WM 2010 etwa 18 Millionen an FIFA- Geldern einspielten, liegt diese Summe bei den Frauen nach dpa-Informationen unter der Millionen-Grenze: Etwa 750 000 Euro soll es für den WM-Titel geben, 60 000 als Antrittsprämie für jede der 16 WM-Mannschaften. «Manchmal müssen wir dämpfen, weil auch immer wieder der Vergleich zur Männer-WM herangezogen wird. Wir können nur das ausloben, was wir haben», meinte Zwanziger.

    «Wir haben mit der Weltmeisterschaft im eigenen Land eine besondere Situation. Der tragen wir auch in Form der Prämien Rechnung», sagte Zwanziger. «Ich weiß, mit welcher Gewissenhaftigkeit und mit welchem Eifer sich unsere Frauen auf dieses Turnier vorbereiten. Die Identifikation mit ihrer WM ist sehr groß - und diese Einstellung und Leistung wollen wir honorieren.»

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