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    DüsseldorfFortuna im Aufwind, Duisburg ausgebremst

    Bei der Flucht aus dem Tabellenkeller der 2. Fußball-Bundesliga stand Fortuna Düsseldorf das sprichwörtliche Glück Pate.

    Durchgesetzt
    Düsseldorfs Patrick Zoundi (r) kommt gegen Bruno Gabriel Soares zum Schuss.

    «Das war das Glück des Tüchtigen. Wir haben es uns erarbeitet», befand Fortuna-Profi Sascha Rösler nach dem schmeichelhaften 1:0 (0:0)-Erfolg im Westderby gegen den favorisierten MSV Duisburg. Damit konnten die Düsseldorfer erstmals die Abstiegsplätze verlassen und verdarben den zuletzt in vier Pflichtspielen siegreichen Gäste die schöne Erfolgsserie. «Damit hat vorher wohl kaum jemand gerechnet. Aber wir haben es geschafft», sagte Düsseldorfs Kapitän Andreas Lambertz.

    Mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen und zwei Heimsiegen nacheinander ohne Gegentor knüpfen die Düsseldorfer allmählich an die Qualitäten der vergangenen Saison an, als sie in der gesamten Spielzeit im eigenen Stadion keine Partie verloren. Dass die Begegnung mit Duisburg vor über 30 000 Zuschauer alles andere als Fußball-Feinkost bot, störte die Sieger überhaupt nicht. «Das ist egal. Hauptsache, wir haben gewonnen», befand der Düsseldorfer Stürmer Thomas Bröker.

    Die Fortuna-Fans unter den Zuschauern mussten sich allerdings lange gedulden, ehe der überraschende Erfolg gegen die weitaus besser in die Spielzeit gestarteten Duisburger feststand. Dabei half dann auch noch ein Eigentor von Olivier Veigneau, der in der 84. Minute einen Schuss von Patrick Zoundi in das eigene Tor lenkte. Der seit fast drei Jahren beim MSV unter Vertrag stehende Franzose erzielte seinen ersten Treffer: «Leider in die falsche Richtung», sagte Veigneau.

    Damit hat der MSV den Sturm auf die Tabellenspitze erst mal abblasen müssen. Bei einem Erfolg wären die Duisburger wieder auf Rang zwei geklettert und hätten Spitzenreiter Hertha BSC mit zwei Punkten Rückstand im Nacken gesessen. Für Trainer Milan Sasic kein Problem. Der MSV-Coach war zu Saisonbeginn nicht davon ausgegangen, dass seine Mannschaft im Rennen um den Aufstieg eine Rolle spielen könnte.

    «Es gibt Momente, in denen man ein Spiel verliert und trotzdem stolz ist. Das ist heute so ein Moment, denn ich bin stolz auf unsere Truppe. Wir haben 90 Minuten versucht, kämpferisch aufzutreten. Uns fehlte einfach das Glück», befand Sasic. Ziel sei es, auch künftig so aufzutreten. «Wir wollen mit dieser jungen Mannschaft etwas aufbauen», versprach der Duisburger Trainer. Dabei sind die sportlichen Möglichkeiten nicht ohne: Die Duisburger schnuppern auf Rang drei weiterhin an den Aufstiegsrängen - und im DFB-Pokal lockt das Achtelfinale.

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