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    LondonChelsea vom Blitz getroffen - Meisterschaft offen

    Michael Ballack und der FC Chelsea haben im Titelrennen um die englische Fußball-Meisterschaft einen empfindlichen Rückschlag erlitten. Die «Blues» verloren bei Tottenham Hotspur mit 1:2 (0:2).

    Getroffen
    Paul Scholes lässt sich nach einem Tor für United feiern.

    Bei dem deutschen Nationalspieler und dem FC Chelsea flattern die Nerven, Manchester United darf im Titelkampf im England wieder hoffen: Während Ballacks «Blues» nach dem 1:2-«Hammerschlag» («News of the World») im London-Derby gegen Tottenham Hotspur die Losung «Keine Panik!» ausgaben, triumphierte der Titelverteidiger im 142. Manchester-Derby beim neureichen Manchester City dank Paul Scholes in der Nachspielzeit mit 1:0 und rückte bis auf einen Zähler an Chelsea heran. Die «Red Devils» träumen nach 34 Spieltagen in der Fußball-Premier League nun wieder vom vierten Titel in Serie und einer historischen 19. Meisterschaft.

    Der FC Arsenal konnte am folgenden Tag nicht folgen, verlor 2:3 bei Wigan Athletic und musste die Meisterschaft wohl endgültig abhaken. Theo Walcott (41. Minute) und Mikael Silvestre (48.) sorgten zwar für eine vermeintlich komfortable Führung, aber Ben Watsons (80.), Titus Bramble (89.) und Charles N'Zogbia (90.+1) drehten das Match in einer turbulenten Schlussphase. Arsenal blieb damit weiter sechs Punkte hinter den «Blues».

    «Wir haben es weiterhin selbst in der Hand», versuchte Chelsea-Trainer Carlo Ancelotti drei Spieltage vor Saisonende seine Elf zu beruhigen, die zu allem Überfluss auch noch Abwehrchef John Terry wegen einer gelbroten Karte nach wiederholtem Foulspiel verlor (77.). Der Kapitän fehlt damit beim nächsten Heimspiel gegen Stoke City. «Er hat sein Bestes versucht, aber Terry steht unter Druck, jeder tut das im Moment. Wir müssen keine Angst haben oder Panik schieben. Jedes Team will dort stehen, wo wir im Moment sind», sagte Ancelotti.

    Dennoch dürfte die Art der Niederlage im Stadion an der White Hard Lane bei Ballack, der nach einer halben Stunde für den verletzten John Obi Mikel eingewechselt wurde, und seiner Mannschaft ein paar Spuren hinterlassen haben. «Aus heiterem Himmel hat ein Blitz auf Chelsea, Terry, Ancelotti und dem Spaziergang zu Titel eingeschlagen. Sie wurden überwältigt», urteilte das Boulevardblatt «News of the World». «Ob sie die Nerven behalten, wird man sehen.» «Sie haben beim großen Test versagt», urteilte auch die «Sunday Times», «ernste Zweifel bleiben, ob sie den Titelgewinn besiegeln können.»

    Tottenham ging drei Tage nach dem 2:1-Sieg über Tabellendritten FC Arsenal auch gegen Chelsea mit Verve zu Werke. Jermain Defoe sorgte nach einem etwas fraglichen Handspiel von Terry per Strafstoß für die Führung (15. Minute), Gareth Bale erhöhte nach einem schönen Solo noch vor der Pause zum 2:0 (44.). Auch danach hatten die «Spurs» die besseren Chancen, doch Glanztaten von «Blues»-Keeper Petr Cech verhinderten Schlimmeres. Frank Lampard gelang nach exzellenter Ballack-Vorlage in der Nachspielzeit (90.+2) noch Ergebniskosmetik.

    Beim anfangs hitzigen Manchester Derby sah es lange nach einer Punkteteilung aus, bis dem 35 Jahre alten Scholes doch noch per Kopf der Siegtreffer gelang (90.+3). «Paul hat sie zu Tode gepasst», lobte ihn später Kapitän Gary Neville, der dem Torschützen einen dicken Kuss verpasste. «Der Sieg ist verdient, keine Frage», meinte United- Trainer Sir Alex Ferguson, «aber um ehrlich zu sein, habe ich mit dem Treffer nicht mehr gerechnet.» Sein Gegenüber Roberto Mancini, dessen Elf die Vorherrschaft der Lokalrivalen nur ankratzen konnte, fand die Niederlage ungerecht, «aber so ist Fußball.»

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