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    Braunschweig an Tabellenspitze - St. Pauli jubelt

    An der Spitze der 2. Liga drängeln sich Braunschweig, Stuttgart, Hannover, Heidenheim und Union Berlin. Im Tabellenkeller feiert der FC St. Pauli das Ende einer langen Durststrecke überschwänglich.

    Führung
    Die Braunschweiger feiern den Treffer zum 2:1 gegen Arminia Bielefeld.
    Foto: Alexander Körner - dpa

    Braunschweig (dpa) - Domi Kumbela hat Eintracht Braunschweig zurück an die Spitze der 2. Fußball-Bundesliga geschossen. Dem 32-Jährigen gelang am Sonntag beim 3:2 der Niedersachsen gegen die Kellerkinder von Arminia Bielefeld ein Doppelpack, es waren seine Saisontore Nummer zehn und elf.

    Jubeltraube
    Die Spieler vom FC St. Pauli jubeln über den Treffer zum 1:0.
    Foto: Daniel Karmann - dpa

    „Das war ein schwer erkämpfter Sieg - wie so oft in der zweiten Liga“, meinte Trainer Torsten Lieberknecht sichtlich geschafft. Der VfB Stuttgart kann allerdings im Duell der früheren Erstligisten am Montag gegen Hannover 96 die Tabellenführung zurückerobern.

    Zweikampf
    Würzburgs Peter Kurzweg (l) und Sandhausens Andrew Wooten kämpfen um den Ball.
    Foto: Uwe Anspach - dpa

    Andreas Voglsammer hatte die Braunschweiger bereits nach vier Minuten in Führung gebracht. Christoffer Nyman (30.) und nach Kumbelas Führungstreffer (55.) Fabian Klos (75.) schafften dann zweimal den Ausgleich, ehe Kumbela nur 78 Sekunden später den Favoriten erneut jubeln ließ.

    0:0
    Das Spiel zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und FC Ergebirge Aue endet torlos.
    Foto: Michael Schäfer - dpa

    Einen der seltenen Feiertage in dieser Saison hatte der FC St. Pauli: Das Schlusslicht kam nach zuletzt elf sieglosen Spielen zu einem 2:0-Erfolg bei der SpVgg Greuther Fürth. Trainer-Routinier Ewald Lienen (63), an dem die Hamburger trotz der Krise festgehalten hatten, durfte erstmal aufatmen. Aziz Bouhaddouz (64.) und Cenk Sahin (90.+1) feierten dabei ihre Tore überschwänglich. „Das ist eine Riesenerleichterung, dass wir zumindest den Anschluss halten können“, sagte Lienen im Sky-Interview und sprach von einem „ersten Schritt“.

    Torjubel
    Bochums Russell Canouse (M) jubelt mit Maxim Leitsch über seinen Treffer zum 1:0, während im Hintergrund Romuald Lacazette Handspiel reklamiert.
    Foto: Bernd Thissen - dpa

    Die Tabellennachbarn SV Sandhausen und Würzburger Kickers trennten sich 0:0 und bewegen sich weiter im gesicherten Mittelfeld. Dabei sah Sandhausen-Profi Tim Kister Rot.

    Heimsieg
    Die Heidenheimer Marc Schnatterer (l) und Tim Kleindienst jubeln nach dem Treffer zum 1:0.
    Foto: Stefan Puchner - dpa

    Im Aufstiegskampf mischt weiter der FC Heidenheim mit. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt besiegte Union Berlin im Verfolger-Duell mit 3:0 und ist zuhause nun seit sieben Spielen ungeschlagen. Damit zog das Team von der Ostalb nach Punkten zumindest bis Montag mit dem Tabellendritten Hannover 96 gleich. „Wir können heute zufrieden nach Hause gehen“, sagte Torschütze Tim Kleindienst. „Wir können bisher auch mehr als zufrieden sein mit der Hinrunde.“

    Fortuna Düsseldorf musste indes einen weiteren Dämpfer verdauen. Beim 0:2 (0:1) gegen den 1. FC Nürnberg kassierten die Rheinländer ihre zweite Heimniederlage der Saison. Dank des 13. Saisontreffers von Torjäger Guido Burgstaller und dem fünften Tor von Tim Matavz hat der Club sein kurzes Zwischentief überwunden. „Dreckig gewonnen“ - so lautete das Fazit von Trainer Alois Schwartz.

    Weiter Sorgen um den Klassenverbleib muss sich der Karlsruher SC machen. Im ersten Spiel nach der Trennung von Coach Tomas Oral kamen die Nordbadener mit Interimstrainer Lukas Kwasniok immerhin zu einem 0:0 bei Dynamo Dresden. Beim torlosen Remis zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Erzgebirge Aue zeigten beide Teams eine trostlose Vorstellung, der FCK lieferte gar sein drittes 0:0 hintereinander ab. „Das war nicht so spaßig. Entschuldigung, dass manche dafür Eintritt bezahlt haben!“, meinte Aues Mittelfeldspieler Christian Tiffert (früher FCK) vielsagend.

    Derweil gehen die Turbulenzen rund um den TSV 1860 München nicht spurlos an den „Löwen“-Profis vorüber. Nach einem Tor von Russell Canouse (78.) verloren die Münchner unter Interimscoach Daniel Bierofka 0:1 beim VfL Bochum. Trainer Vitor Pereira sah auf der Tribüne vor allem eins: Sollte er wirklich als Coach bei den Löwen“ übernehmen, hat er reichlich zu tun.

    2. Bundesliga

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