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    ZürichBolt meets Blatter und tippt auf Brasilien

    Die Begegnung zwischen Supersprinter Usain Bolt und FIFA-Präsident Joseph Blatter dauerte nur Minuten und war nicht viel mehr als ein guter PR-Gag.

    Schneller Besuch
    Sprintstar Usain Bolt besuchte in Zürich FIFA-Boss Joseph Blatter.
    Foto: Steffen Schmidt - DPA

    «Es ist eine Ehre, dass er hier ist. Er ist einer der größten Athleten der Welt», sagte Blatter im Hauptquartier des Weltverbandes in Zürich und schenkte dem Fußball-Fan aus Jamaika ein Trikot mit der Nummer 9. «Neun Sekunden ist dein Limit, aber irgendwann wirst du bei 9,00 Sekunden sein», prophezeite Blatter und überließ seinen Besucher nach kurzer Zeit allein den Medienvertretern.

    Der 100-Meter-Weltrekordler (9,58 Sekunden) nutzte nicht nur die Gelegenheit, die Werbetrommel für das Diamond-League-Meeting an diesem Donnerstag in Zürich zu rühren, sondern auch für die Ankündigung, im nächsten Jahr gegen den britischen Doppel-Olympiasieger - und Weltmeister über 5000 und 10 000 Meter, Mo Farah, laufen zu wollen. «Das wird interessant, wir suchen noch einen Zeitpunkt und die beste Strecke», sagte Bolt, der ein großer Anhänger von Manchester United ist. Auf eine Demonstration seines Fußball-Talents auf dem FIFA-Gelände für die Fotografen und TV-Kameras verzichtete er wegen Regens.

    Der schnellste Mann der Welt wird auch bei der Mini-WM im Letzigrund den anderen 18 Weltmeistern und 14 Olympiasiegern am Start die Schau stehlen. «Ich fühle mich gut, aber es hängt auch vom Wetter ab, wie schnell ich sein kann», sagte Bolt, dessen Jahresbestzeit bei 9,77 Sekunden steht. Oder gelingt vielleicht dem US-Amerikaner Justin Gatlin die WM-Revanche gegen den Übersprinter? Bei der Generalprobe am Montag in Linz hatte der ehemalige Weltrekordler noch müde Beine und rannte nur 10,08 Sekunden

    Bei dem mit neun Millionen Schweizer Franken (rund 7,32 Millionen Euro) teuersten der 14 Diamond-League-Meetings wollen auch 14 deutsche Topathleten Kasse machen - darunter die drei Weltmeister Robert Harting (Diskus), David Storl (Kugel) und Christina Obergföll. Die Speerwerferin hat die 40 000 Dollar für den Disziplin-Gesamtsieg bereits vor dem Finale sicher.

    Nach seiner zornigen Absage des Auftritts in Stockholm, wo er die Werfer inakzeptabel im Programm platziert fand, wird Harting im Letzigrund beim Duell mit seinem Dauerrivalen Piotr Malachowski (Polen) und dem WM-Vierten Martin Wierig (Magdeburg) auch nicht gerade ein Topact sein. Der Berliner wird in Zürich den Diskus schon zwei Stunden vor der «Eröffnungsfeier» und kurz vor dem Start der Schülerstaffel des LC Zürich fliegen lassen müssen.

    Was danach geboten wird, ist vom Feinsten. «Sensationell», sagte Meeting-Direktor Patrick Magyar über die Teilnehmer, die 56 Medaillen bei der WM in Moskau gewonnen haben. So kaufte er zum Beispiel die Top-Acht des WM-Finals im Männer-Hochsprung mit dem 2,41-Meter-Flieger Bohdan Bondarenko (Ukraine) ein. Außerdem verspricht der 5000-Meter-Lauf der Frauen mit den beiden Olympiasiegerinnen und Weltmeisterinnen Meseret Defar (5000 Meter) und Tirunesh Dibaba (10 000 Meter) ein Höhepunkt zu werden. In den vergangenen sieben Jahren sind sie nur bei einem Meeting gegeneinander gelaufen.

    Im Weitsprung trifft der WM-Sechste Christian Reif (Rehlingen) auf alle WM-Medaillengewinner 2013. Mit einem Sieg könnte die «ewige Vierte» Silke Spiegelburg (Leverkusen) ihren Gesamterfolg von 2012 im Stabhochsprung wiederholen und das verpasste Edelmetall mit 40 000 Dollar kompensieren. Sein Debüt in Zürich gibt der WM-Fünfte Homiyu Tesfaye. Der Lauf-Shootingstar von der LG Eintracht Frankfurt war in Moskau bester Europäer und will im Letzigrund schon mal für die EM 2014 in Zürich proben.

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