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    Bayer holt sich mit 3:0 gegen Monaco Selbstvertrauen

    Bayer Leverkusen gelingt ein erfolgreicher Abschluss der Gruppenphase in der Champions League. Beim 3:0 gegen AS Monaco in der sportlich bedeutungslosen Partie holt sich die Mannschaft Selbstvertrauen für den grauen Bundesliga-Alltag.

    Jubel
    Die Leverkusener feiern ihren wohlverdienten 3:0-Sieg über den AS Monaco.
    Foto: Federico Gambarini - dpa

    Leverkusen (dpa). Bayer Leverkusen hat bei seiner elften Champions-League-Teilnahme erstmals die Gruppenphase ohne Niederlage abgeschlossen.

    Auftakt
    Leverkusens Vladlen Yurchenko (M) bejubelt sein Tor zum 1:0 gegen Monaco.
    Foto: Federico Gambarini - dpa

    Im bedeutungslosen letzten Spiel der Gruppe E setzte sich das zuletzt kriselnde Werks-Team gegen AS Monaco nach einer ordentlichen Leistung verdient mit 3:0 (1:0) durch und holte sich mit dem zweiten Saisonerfolg in der Königsklasse Schwung für die Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga.

    Drin
    Monacos Torwart Morgan De Sanctis kann den Ball von Vladlen Yurchenko nicht halten.
    Foto: Federico Gambarini - dpa

    „Das war wichtig für das Spiel am Sonntag und wird uns Auftrieb geben“, sagte der starke Nationalspieler und Torschütze Julian Brandt mit Blick auf die wichtige Begegnung beim FC Schalke 04.

    Ballbesitz
    Julian Brandt (l) läuft mit dem Ball Monacos Abdou Diallo davon.
    Foto: Marius Becker - dpa

    Gegen die B-Mannschaft aus dem Fürstentum traf neben Brandt (48.) Wladlen Jurtschenko (30.) mit einem 25-Meter-Schuss in den Winkel. Den Schlusspunkt setzte Monaco-Torwart Morgan de Sanctis (82.) per Eigentor nach Wendells Foulelfmeter. Für Bayer war es der erste Sieg in einem Pflichtspiel nach vier Partien.

    2:0
    Julian Brandt bejubelt seinen Treffer zum 2:0 für Bayer Leverkusen.
    Foto: Federico Gambarini - dpa

    „Wir hätten noch mehr Tor erzielen können. Aber man soll nicht zu gierig sein“, meinte Vereinschef Michael Schade, der sich dank des Erfolgs zum Abschluss der Gruppenphase noch einmal über 1,5 Millionen Euro an Champions-League-Prämie freuen dürfen. Schon vor dem Spiel stand AS Monaco als Tabellenführer und Bayer als Zweiter fest und hatten sich vorzeitig für das Achtelfinale qualifiziert. Beide Teams schauen nun auf die Auslosung am Montag.

    Zweikampf
    Leverkusens Wendell (R) kann sich gegen Guido Carrillo vom AS Monaco durchsetzen.
    Foto: Federico Gambarini - dpa

    Entsprechend der fehlenden sportlichen Bedeutung gingen beide Trainer mit dem Spiel um und schonten zahlreiche Stammkräfte. Roger Schmidt baute die Bayer-Mannschaft im Vergleich zum Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg (1:1) auf fünf Positionen um. Unter anderen kam Keeper Ramazan Özcan für Nationalspieler Bernd Leno zu seinem Champions-League-Debüt, Jurtschenko feierte sein Comeback drei Monate nach einem Haarriss im linken Wadenbein. Monacos Trainer Leonardo Jardim ging noch radikaler als Schmidt vor und schickte beim Zweiten der französischen Ligue 1 neun neue Spieler aufs Feld.

    Der Bundesliga-Neunte hatte vor 21 928 Zuschauern auch keine Mühe, sich von Beginn an ein Übergewicht zu erspielen. Gegen Monacos unsichere Deckung kam Bayer zu etlichen Torchancen. Doch erst der Ukrainer Jurtschenko beendete nach einer halben Stunde das Warten auf den Führungstreffer mit seinem Kunstschuss in den Winkel. Vier Minuten später köpfte Aleksandar Dragovic freistehend AS-Ersatztorwart de Sanctis an und vergab die Chance zum 2:0.

    Das holte Brandt nur drei Minuten nach der Pause nach, als er aus kurzer Entfernung traf. Danach tat Bayer nicht mehr als nötig, ohne je die Kontrolle zu verlieren. Nur einmal mussten die Leverkusener durchatmen, als Corentin Jean (56.) am Pfosten scheiterte.

    Es war für lange Zeit der letzte Aufreger. Erst als Robbie Kruse in Monacos Strafraum gelegt wurde, wurde es noch einmal munter. Wendell (82.) übernahm die Verantwortung für den Foulelfmeter, nachdem es zuletzt überhaupt nicht vom Elfmeterpunkt für Bayer geklappt hatte. Doch er brauchte Hilfe durch de Sanctis, um zum Erfolg zu kommen. Er knallte den Ball an die Latte, von dort an den Rücken von de Sanctis und dann ins Tor.

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