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    MelbourneAuftaktdämpfer für Vettel - Titelrivalen gerüstet

    Weltmeister Sebastian Vettel konnte nach dem Rückschlag am ersten Trainingstag in Melbourne gar nicht schnell genug zurück in die Garage kommen. Der Formel-1-Champion hatte dringenden Redebedarf: Gleich drei Titelrivalen waren schneller als der Red-Bull-Star.

    Weltmeister
    Sebastian Vettel bereitet sich in Melbourne auf seinen Trainingsstart vor.
    Foto: DPA

    Sebastian Vettel
    Weltmeister Sebastian Vettel wird von den Mechanikern in die Red-Bull-Box geschoben.
    Foto: DPA

    «Wir sind nicht so schlecht dabei, aber wir müssen abwarten», befand ein unzufrieden wirkender Vettel in der Medien-Fragerunde. Viel lieber würde er jetzt aber mit seinen Mechanikern an der Problemlösung tüfteln, schob der 23-Jährige etwas genervt hinterher.

    Analyse
    Weltmeister Sebastian Vettel (r) analysiert mit Red-Bull-Teamchef Christian Horner das freie Training.
    Foto: DPA

    Vettels Rivalen scheinen bestens gerüstet für die Jagd auf den Weltmeister, die am Sonntag mit dem Großen Preis von Australien beginnt. Überraschend zur Bestzeit raste McLaren-Pilot Jenson Button, der schon in den vergangenen beiden Jahren in Australien gewann. Knapp dahinter fuhr sein Teamkollege Lewis Hamilton auf Platz zwei. Fernando Alonso überzeugte im Ferrari als Dritter. Auch Michael Schumacher konnte im stark verbesserten Silberpfeil als Sechster den erhofften Aufwärtstrend vermelden. «Wir sind mehr oder weniger da, wo wir sein wollten», urteilte der Rekordweltmeister.

    Autogramme
    Die Autogramme von Weltmeister Sebastian Vettel (M) sind auch in Melbourne gefragt.
    Foto: DPA

    Das konnte Vettel nicht behaupten. Im ersten Training dominierten Stallrivale Webber und er zwar noch das Geschehen, am späten Nachmittag aber kam das Red-Bull-Duo nicht mehr so richtig in Fahrt. «Trotzdem haben wir einen guten Eindruck bekommen, wo wir im Vergleich zu unseren Konkurrenten stehen», sagte Vettel.

    Handgriffe
    Mark Webbers Boxencrew hatte beim freien Training in Melbourne alles im Griff.
    Foto: DPA

    Dabei dürfte der Heppenheimer wohl auch erstaunt über den Leistungssprung bei McLaren gewesen sein. In den Tests hatte der neue MP4-26 noch enttäuscht, doch die im Eiltempo radikal runderneuerte Version des Autos scheint ein Volltreffer zu sein. In 1:25,854 Minuten legte Button auf dem 5,303 Kilometer langen Kurs im Albert Park die schnellste Runde hin. Nur 0,132 Sekunden langsamer war Landsmann Hamilton. «Die Jungs haben so hart gearbeitet und etwas wirklich Gutes abgeliefert», dankte Button den Mechanikern.

    Schnellster
    McLaren-Pilot Jenson Button legte im freien Training in Melbourne die schnellste Zeit vor.
    Foto: DPA

    Auch Vize-Weltmeister Alonso zeigte sich 131 Tage nach seiner WM-Pleite von Abu Dhabi zurück in Top-Form. «Es lief besser als erwartet», meinte der Spanier. Im Vorjahr gewann Alonso in Bahrain das Auftaktrennen, auch diesmal ist der Asturier heißer Anwärter auf den Sieg. «Das erste Rennen ist immer wichtig für die Motivation des ganzen Teams», sagte der 29-Jährige.

    Anschub
    Fernando Alonso wird von den Ferrari-Mechanikern nach dem freien Training in die Box geschoben.
    Foto: DPA

    Auf Schlagdistanz hat sich anscheinend Mercedes herangearbeitet. «Das Potenzial ist da, wir müssen es aber umsetzen», sagte Motorsportchef Norbert Haug. Ein paar Probleme seien noch zu beheben, räumte Schumacher ein. Sein Gefühl für das Auftaktrennen sei jedoch «generell ein Positives». Dagegen kämpfte Teamkollege Nico Rosberg im zweiten Training mit einigen Schwierigkeiten und wurde Zehnter.

    Beratung
    Michael Schumacher und ein Mercedes-Mechaniker beraten sich nach dem Training.
    Foto: DPA

    Noch weiter hinten fanden sich die anderen Deutschen wieder. Lotus-Renault-Neuzugang Nick Heidfeld konnte als 13. noch nicht die Erwartungen erfüllen und blieb hinter seinem russischen Stallrivalen Witali Petrow. «Es war okay. Es hätte besser sein können - aber auch schlechter», sagte der Mönchengladbacher.

    Adrian Sutil beendete die ersten offiziellen Übungseinheiten der neuen Saison im Force India auf dem 17. Rang. Völlig chancenlos war Timo Glock, der im Marussia-Virgin mit mehr als sechs Sekunden Rückstand auf die Spitze am Ende des Feldes lag. In dieser Form muss der Wersauer fürchten, wegen des neuen Zeitlimits nicht zum Rennen zugelassen zu werden.

    Ebenfalls fraglich erscheint die Teilnahme des Hispania-Teams. Den ganzen Freitag werkelten die Mechaniker am neuen Auto, das zuvor keinen Testkilometer gefahren war. Erst 2:19 Minuten vor Trainingsschluss rollte Vitantonio Liuzzi auf die Strecke, brachte aber keine gezeitete Runde mehr zustande.

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