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  • 1700 Teilnehmer! Tolles Starterfeld beim Hachenburger Löwenlauf - Sebastian Leins wiederholt Marathon-Sieg

    Leichtathletik - Kaiserwetter machte den insgesamt rund 1700 Läuferinnen und Läufern beim 25. Hachenburger Löwenlauf schnelle Beine. Es herrschten nahezu ideale Witterungsbedingungen - wolkenloser Himmel, ideale Temperaturen und eine leichte Brise. Eine vorbildliche Organisation leisteten die veranstaltende DJK Marienstatt, Zeiterfasser Martin Stinner mit seinem Team und die befreundeten Vereine und Organisationen, die die Jubiläumsveranstaltung in und um Hachenburg unterstützten.

    Buchautor Herbert Steffny, der 28 Kilometer des Marathons als Trainingslauf absolvierte, mit den schnellsten Drei, von links: Lars Breuer (Dritter), Herbert Steffny, Sieger Sebastian Leins und Andreas Senner (Zweiter). 
Fotos: Eberhard Jung
    Buchautor Herbert Steffny, der 28 Kilometer des Marathons als Trainingslauf absolvierte, mit den schnellsten Drei, von links: Lars Breuer (Dritter), Herbert Steffny, Sieger Sebastian Leins und Andreas Senner (Zweiter). Fotos: Eberhard Jung
    Foto: Eberhard Jung

    Auch die Teilnehmerzahlen, von denen andere Veranstalter nur träumen können, beeindruckten. Und nicht zuletzt die soziale Komponente: Der Erlös der Veranstaltung fließt wie seit 1989 üblich Hilfsprojekten in Indien zu. Zwei Kinderheime und eine Dorfambulanz werden unterstützt. Insgesamt wurden bisher zwei Kinderheime und eine Dorfambulanz auf dem indischen Subkontinent mit über 110 000 Euro unterstützt. Allein im letzten Jahr konnten über 7000 Euro überwiesen werden. Profitiert hat die Veranstaltung auch davon, dass sie bei drei Lauf- oder Multisportserien integriert ist: Beim Ausdauer-Cup stand das vorletzte Rennen an, und beim Sparkassen Fitness-Cup und dem Wäller Lauf-Cup konnten im finalen Lauf Punkte gesammelt werden.

    Simon Huckestein von der SG Wenden jubelt über seinen Sieg beim Hauptlauf über 10 Kilometer.
    Simon Huckestein von der SG Wenden jubelt über seinen Sieg beim Hauptlauf über 10 Kilometer.
    Foto: Eberhard Jung

    Bei 8 Grad wurden bereits vormittags die Marathonis auf die 42,195 Kilometer lange Reise geschickt. Der Zieleinlauf auf den Medaillenrängen war bei den Männern identisch mit dem aus dem Vorjahr. Der Altenkirchener Sebastian Leins (Kölner Triathlon-Team 01) siegte in überlegener Manier. Der Eiserner Andreas Senner (TuS Deuz) wurde Zweiter, und Bronze holte sich wieder Lars Breuer von der LG Brechen.

    Der Start erfolgte wie bei allen anderen Distanzen an der Rundsporthalle. Eingangs ging es acht Kilometer bergauf. Nach zwei Kilometern verschärfte Leins das Tempo. "Ich wollte der Konkurrenz schon früh den Schneid abkaufen", beschrieb er seine Taktik. Fortan lief er alleine durch den herbstlich bunten Westerwald. Nach 13 Kilometern in 510 Meter Höhe war mit dem "Großen Weißenstein" der erste Höhepunkt erreicht. Dann folgten vier abfallende Kilometer und eine sieben Kilometer relativ ebene Schleife um die Westerwälder Seenplatte. Nach einer erneuten Steigung zum Gräbersberg ging’s dann auf den letzten Kilometern fast nur noch bergab.

    Aber gerade die letzten zwölf Kilometer fielen dem späteren Sieger sehr schwer. Eine Verletzung am Knie machte sich wieder bemerkbar, und eine erst kürzlich überstandene Erkältung hatte ihn doch erheblich geschwächt. Leins konnte zwar sein Vorhaben, eine persönliche Bestzeit zu laufen, nicht realisieren, kam aber trotzdem mit großem Vorsprung als Erster nach 2:49:22 Stunden im Ziel an. Andreas Senner, der einige Stunden später seinen Junggesellenabschied feiern wollte, denn im November wird geheiratet, war sieben Minuten schneller als im Vorjahr. Nach 2:52:07 Stunden passierte er die Ziellinie. Im letzten Jahr hatte er Lars Breuer nach 37 Kilometern abschütteln können, diesmal benötigte er 38 Kilometer. Der Brechener Elektrotechniker verlor auf den letzten vier Kilometern eine halbe Minute und war nach 2:52:38 Stunden im Ziel auf dem "Alten Markt".

    Die schnellste Frau, Petra Sutor (Joggetten), war völlig überrascht über die gute Zeit von 3:37:07 Stunden. "Bisher bin ich noch nie unter vier Stunden gelaufen, aber bei diesen tollen Bedingungen…" Die 42-jährige Chemikerin läuft erst seit drei Jahren und bevorzugt abwechslungsreiche Landschaftsläufe.

    Hauptlauf und Halbmarathon

    Wie bei allen Distanzen geht’s in Hachenburg auch beim 10-Kilometer-Lauf - 463 Läuferinnen und Läufer kamen im Ziel an - auf der ersten Hälfte bergauf und im zweiten Abschnitt abwärts. "Nach zwei Kilometern bin ich einfach mal losgelaufen", erzählte Simon Huckestein von der SG Wenden, der den Hauptlauf über 10 Kilometer gewann.

    Lange lief er alleine und war völlig überrascht, als bei Kilometer sieben plötzlich Markus Mockenhaupt von der VSG Alsdorf hinter ihm auftauchte. "Jetzt wurde es richtig schnell", so der Student der Volkswirtschaftslehre an der Uni Siegen.

    Huckestein, der immerhin Siebter bei den nationalen Meisterschaften über 1500 Meter wurde, zeigte dann seine Mittelstreckler-Spurtqualitäten und kam nach 33:45 Minuten als Sieger im Ziel an. Nur sechs Sekunden mehr benötigte Markus Mockenhaupt, der sich ebenfalls in einer ausgezeichneten Form befindet.

    Pädagoge Christoph Eichler aus Nentershausen, der für den LC Mengerskirchen startet und erst kürzlich den Wissener Jahrmarktslauf für sich entschieden hatte, wurde Dritter in 34:22 Minuten vor dem letztjährigen Halbmarathonsieger Peter Meyer (LG Sieg), der 35:28 Minuten benötigte.

    Caprice Giehl wird Zweite

    "Ein toller Lauf", resümierte die Siegerin Anke Kemmener von den Lübbeker Berglöwen, die eine Bestzeit von 35:25 vorzeigen kann. "Auf den ersten zwei Kilometern bin ich mit zwei weiteren Frauen gelaufen, dann fielen sie zurück, und ich bin alleine weiter bis zum Ziel."

    Das erreichte sie als Siegerin nach 39:30 Minuten. Die Heimbornerin Caprice Giehl (Ejot TV Buschütten), die im vergangenen Jahr den Halbmarathon für sich entschieden hatte, wurde Zweite in 40:32 Minuten.

    Auch über 21,1 Kilometer siegte ein Berglöwe: 323 Akteure, 20 mehr als im Vorjahr, beendeten den Halbmarathon beim Hachenburger Löwenlauf erfolgreich. Auch hier trumpften die Lübbeker Berglöwen, die stärkste Laufgruppe in Hachenburg waren, groß auf. Der Sieger Bernd Nedderhof war voll des Lobes über die perfekte Organisation und Streckenführung.

    Anfangs lief er in einer kleinen Gruppe. "Mir liegen die bergigen Strecken", so der 51-jährige Techniker und Ausbilder, der seit elf Jahren läuft und eine Bestzeit über die Halbmarathondistanz von 1:13:32 Stunden aufzuweisen hat. Dann konnte er sich lösen und lief ab Kilometer vier alleine dem Ziel entgegen, das er nach 1:20:01 Stunden erreichte. Zweiter wurde Frederik Ortmann (LG Ortmann/ 1:23:58). Schnellste Frau war Victoria Wiens (Sportclub Optimum/1:30:22).

    Der 15-jährige Jonas Hoffmann (TuS Hilchenbach) siegte klar über 1800 Meter in 6:53 Minuten und ging dann auch noch beim Jedermannlauf über 6 Kilometer an den Start. Auch den konnte er siegreich in 24:15 Minuten beenden.

    Ohne Helfer kein Löwenlauf

    "Heute sind an die 200 Helfer an der Strecke im Einsatz, denen der besondere Dank gilt", so der Steinebacher Rudolf Seibert aus dem Organisationsteam.

    Belohnt wurde der hohe organisatorische Aufwand durch die gestiegene Teilnehmerzahl und das ideale Wetter. An die 1700 Sportbegeisterte beteiligten sich an den Läufen, sie wurden von vielen Zuschauern am "Alten Markt" in Empfang genommen.

    Von unserem Mitarbeiter Eberhard Jung

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