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    Lahnstein3:0 gegen Etzbach in 57 Minuten: Lahnstein spaziert in die Winterpause

    Kurzes Vergnügen zum Jahresausklang: Der VC Lahnstein hat in der Volleyball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar das letzte Heimspiel des Jahres gegen die SSG Etzbach mit 3:0 gewonnen. "Es war das erwartet leichte Spiel", sagte VCL-Spielertrainer Rafael Heilscher nach nur 57 Minuten Spielzeit. "Das war wahrscheinlich die schlechteste Mannschaft, gegen die wir seit Jahren gespielt haben." Die SSG Etzbach um Julian Schröder bleibt somit in der neuen Klasse weiter sieglos. "Eigentlich hatten wir uns etwas ganz anderes vorgenommen", sagte Schröder. Doch gegen routinierte Gastgeber war die SSG in allen Belangen unterlegen.

    Ruhig in der Annahme, abgezockt im Angriff: Der VC Lahnstein (links Neuzugang Stephan Durchholz) wurde gegen Aufsteiger SSG Etzbach (rechts Andreas Wassermann) seiner Favoritenrolle gerecht.
    Ruhig in der Annahme, abgezockt im Angriff: Der VC Lahnstein (links Neuzugang Stephan Durchholz) wurde gegen Aufsteiger SSG Etzbach (rechts Andreas Wassermann) seiner Favoritenrolle gerecht.
    Foto: frei

    Das Rheinlandduell war von Beginn an eine einseitige Angelegenheit. Zwar waren die Gäste, die in acht Ligaspielen bisher nur einen Satz gewinnen konnten, mit einem klaren Matchplan angereist. Diesen jedoch umzusetzen, erwies sich als nicht lösbare Aufgabe. "Wir wollten den Gegner mit Aufschlägen unter Druck setzen", sagte Julian Schröder, der in Abwesenheit seines Vaters Hans-Jürgen als Spielertrainer das Team betreute. "Im Training hatten wir uns das erarbeitet, im Spiel aber konnten wir das nicht umsetzen."

    Die Aufschläge waren nicht nur zu harmlos, um den VCL in Bedrängnis zu bringen, sie landeten auch viel zu oft im Netz oder im Aus. "Phasenweise haben wir uns eine komplette Runde Aufschlagfehler geleistet. Das darf uns nicht passieren", ärgerte sich Schröder. Lahnstein gewann den ersten Satz mit 25:17 - das war deutlich, aber immerhin enger als die beiden Sätze, die noch folgen sollten.

    "Die Qualität des Gegners war einfach schlecht", fand VCL-Spielertrainer Rafael Heilscher deutliche Worte. "In der Form von heute würde ich sogar ausschließen, dass wir einen Satz gegen Etzbach verlieren könnten. Wenn wir 100 Sätze spielen, gewinnen wir 99 davon. Das war heute als letztes Spiel des Jahres für uns eher ein entspanntes Auslaufen in die Winterpause."

    Schröder hingegen hatte neben zu vielen schwachen Phasen immer auch wieder gute Momente bei seinem Team gesehen. "Es ist nicht alles schlecht, was wir machen. Aber uns fehlt die Konstanz. Und wir kassieren immer zu schnell deutliche Rückstände, denen wir dann hinterherlaufen müssen." So wie zu Beginn des zweiten Satzes, als die SSG schnell mit 0:4 zurücklag, dann aber auf 3:4 herankam. "Doch dann ist es wieder wie abgeschnitten - und plötzlich steht es 3:10", monierte Schröder, der ebenfalls seiner Form hinterherlief. Ihm wie seinen Nebenleuten missglückten zu viele einfachste Aktionen - egal ob beim Aufschlag, in der Annahme, im Spielaufbau oder im Abschluss. Satz zwei ging mit 25:15 an Lahnstein - nach gerade einmal 17 gespielten Minuten.

    Ein Aufbäumen des Tabellenletzten blieb auch im dritten Satz aus, wenngleich Schröder bei zwei Auszeiten beim Stand von 4:9 und 10:18 noch einmal versuchte, seine Mitspieler aufzubauen. Doch manche hatten da bereits resigniert. Zu deutlich waren die Leistungsunterschiede zwischen dem jungen Etzbacher Team und den Lahnsteiner Routiniers. "Lahnstein hat unsere Schwächen gesehen und diese gnadenlos ausgenutzt", sagte Schröder. Das beschreibt auch den dritten Satz sehr treffend, der mit 25:15 an die Gastgeber ging. Um 19 Uhr hatte die Partie begonnen, zur Tagesschau war der Volleyballabend in Lahnstein schon wieder vorbei. "Wir haben in neun Spielen sieben Siege eingefahren", zog Heilscher ein positives Fazit zum Ende der Hinrunde. "Wir spielen bisher, die beiden Niederlagen mal ausgenommen, eine gute Saison." Julian Schröder hingegen bemängelte "zu viele Fehler, die uns einfach nicht passieren dürfen. Das sind einfache Dinge. Und mit den Fehlern wächst dann die Verunsicherung." Ein Manko, dass sich wie ein Roter Faden durch die Saison der SSG zieht.

    VC Lahnstein: Alt, Brandt, Durchholz, Freidank, Heilscher, Kludas, Kraus, Kutschke, Lehnhardt, Reichelt, Schmidt.

    SSG Etzbach: Dyck, Gerhards, Hasani, Herden, Hombach, Schreiter, Schröder, Tjart, Wassermann.

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